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Körpergeruch verstehen:Wie Selbstwahrnehmung helfen kann

Obwohl Sie Körpergeruch nicht einfach durch das Riechen „heilen“ können, kann die Aufmerksamkeit auf Ihren eigenen Geruch ein wertvolles Hilfsmittel bei der Identifizierung und Bekämpfung der zugrunde liegenden Ursachen sein. So geht's:

Wie Riechen helfen kann:

* Bewusstsein: Oft werden Menschen gegenüber dem eigenen Körpergeruch desensibilisiert. Wenn Sie aktiv an sich selbst riechen (insbesondere in den Achselhöhlen, in der Leistengegend und an den Füßen), können Sie erkennen, dass Sie ein Problem haben, das Ihnen vorher nicht bewusst war.

* Identifizierung der Art des Geruchs: Unterschiedliche Gerüche können auf unterschiedliche Probleme hinweisen:

* Fruchtig/Süß: Könnte auf unkontrollierten Diabetes (aufgrund von Ketonen) hinweisen. Dies ist schwerwiegend und erfordert sofortige ärztliche Hilfe.

* Fischig: Könnte auf Trimethylaminurie (TMAU), eine Stoffwechselstörung oder möglicherweise mangelnde Hygiene hinweisen.

* Ammoniakartig: Kann auf Nierenprobleme hinweisen. Konsultieren Sie einen Arzt. Es kann auch durch Dehydrierung verursacht werden.

* Schwefel/eiartig: Kann manchmal mit der Ernährung oder bestimmten Erkrankungen zusammenhängen.

* Änderungen verfolgen: Sobald Sie Änderungen in Ihrer Hygiene, Ernährung oder Ihrem Lebensstil vorgenommen haben, können Sie durch regelmäßiges Riechen an sich selbst feststellen, ob diese Änderungen funktionieren. Benutzen Sie ein neues Deodorant? Ist es wirksam? Hat eine Ernährungsumstellung einen bestimmten Geruch reduziert?

So riechen Sie sich effektiv:

* Frisch vs. nach Aktivität: Riechen Sie an sich selbst, sowohl wenn Sie frisch geduscht/umgezogen sind, als auch nach körperlicher Aktivität. Dies hilft, die Auswirkungen von Schweiß zu erkennen.

* Zielgebiete: Beschnuppern Sie sich nicht nur allgemein. Konzentrieren Sie sich auf:

* Achseln: Der häufigste Bereich für Körpergeruch.

* Leiste: Ein weiterer Bereich, der anfällig für Schweiß und Geruch ist.

* Füße: Vor allem, wenn Sie über längere Zeit geschlossene Schuhe tragen.

* Atem: Obwohl Mundgeruch technisch gesehen kein Körpergeruch ist, kann er zu allgemeinen Unannehmlichkeiten beitragen.

* Kleidung: Riechen Sie nach dem Tragen an Ihrer Kleidung, um festzustellen, ob sie noch riecht.

* Es ist oft einfacher, an der Kleidung oder den Handtüchern zu riechen, die Sie benutzt haben: Es gibt Ihnen eine bessere Vorstellung von Ihrem Körpergeruch

Einschränkungen und Überlegungen:

* Subjektivität: Ihre Wahrnehmung Ihres eigenen Körpergeruchs kann durch Ihre Stimmung, Ihre Umgebung und sogar Ihren Geruchssinn in diesem Moment beeinflusst werden.

* Nasenblindheit: Wenn Sie einem Geruch über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind, kann dies dazu führen, dass Sie weniger empfindlich darauf reagieren. Machen Sie Pausen und versuchen Sie, etwas Neutrales (z. B. Kaffeebohnen) zu riechen, um Ihren Geruchssinn wiederherzustellen.

* Medizinische Bedingungen: Auch wenn das Riechen an sich selbst Hinweise geben kann, ist es kein Ersatz für professionellen medizinischen Rat. Wenn Sie einen anhaltenden oder ungewöhnlichen Körpergeruch bemerken, insbesondere wenn dieser von anderen Symptomen begleitet wird, suchen Sie einen Arzt auf.

* Soziale Angst: Die zwanghafte Kontrolle Ihres Körpergeruchs kann zu Angstzuständen und Selbstbewusstsein führen. Seien Sie sich dessen bewusst und vermeiden Sie es, sich zu sehr darauf zu konzentrieren.

Insgesamt:

Das Riechen Ihres Körpergeruchs ist eine sinnvolle Möglichkeit, das Bewusstsein zu schärfen und möglicherweise Muster zu erkennen. Es ist ein Diagnosewerkzeug, kein Heilmittel. Sie müssen die Grundursache durch gute Hygiene, richtige Ernährung und gegebenenfalls medizinische Eingriffe bekämpfen.