für das Baby:
* Verbesserte physiologische Stabilität:
* Temperaturregulation: Babys haben Schwierigkeiten, ihre Körpertemperatur in den ersten Wochen zu regulieren. Der Hautkontakt hilft ihnen dabei, warm zu bleiben und das Risiko einer Unterkühlung zu verringern. Der Körper der Mutter (oder der Vater) passt sich den Temperaturbedürfnissen des Babys an.
* Herzfrequenz und Atemregelung: Es stabilisiert die Herzfrequenz- und Atemmuster des Babys und macht es regelmäßiger und effizienter.
* Blutzuckerkontrolle: Der Hautkontakt von Haut zu Haut kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, insbesondere für Babys, die bei niedrigem Blutzuckerrisiko ausgesetzt sind.
* Verbesserte Bindung und Anhang:
* Hormonfreigabe: Haut-zu-Haut-Kontakt freisetzt Hormone wie Oxytocin (das "Liebeshormon") sowohl im Baby als auch im Elternteil. Oxytocin fördert die Bindung, Entspannung und ein Gefühl des Wohlbefindens.
* emotionale Sicherheit: In der Nähe ihres Elternteils zu sein, vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Komfort und reduziert Stress für das Baby.
* Verbessertes Stillen:
* Frühe Initiierung: Es fördert das frühe Stillen und verbessert die Erfolgsquoten der Stillzeit. Babys werden eher einverringt und effektiv stillen, wenn sie Haut zu Haut platziert.
* Milchversorgung: Der Haut-zu-Haut-Kontakt stimuliert die Freisetzung von Prolactin, einem Hormon, das die Milchproduktion in der Mutter fördert.
* reduziertes Weinen: Babys, die Haut-zu-Haut-Pflege erhalten, weinen weniger, da sie sich sicherer und zufriedener fühlen.
* Verbesserte Gehirnentwicklung: Die Stabilität und der verringerte Stress, der mit der Haut zu Hautversorgung verbunden ist, kann zur Entwicklung einer gesunden Gehirnentwicklung beitragen.
* Besserer Schlaf: Babys neigen dazu, bei Haut zu Haut fester zu schlafen und eine bessere Ruhe und Genesung zu ermöglichen.
* Schmerzlinderung: Hautkontakt kann als natürlicher Schmerzmittel bei Verfahren wie Fersenstichen oder Impfungen wirken.
* Immunsystem -Unterstützung: Die Exposition gegenüber dem Hautmikrobiom der Mutter (oder dem Vater) kann dazu beitragen, die Haut des Babys mit nützlichen Bakterien zu kolonisieren und ihr Immunsystem zu stärken.
für den Elternteil (insbesondere die Mutter):
* Verbesserte Bindung und Anhang: Wie oben erwähnt, stärkt die Oxytocin -Freisetzung die Bindung zwischen Mutter und Baby.
* reduzierte postpartale Depression: Studien haben gezeigt, dass der Hautkontakt von Haut zu Haut dazu beitragen kann, das Risiko einer postpartalen Depression zu verringern.
* Erhöhtes Vertrauen: Es kann das Vertrauen der Mutter in ihre Fähigkeit, sich um ihr Baby zu kümmern, verstärken.
* Verbesserte Milchversorgung: Die Prolactin -Freisetzung fördert die Milchproduktion und hilft bei der Einrichtung einer guten Milchversorgung.
* Ruhegefühl: Es kann eine entspannende und beruhigende Erfahrung für die Mutter sein.
* erleichtert die Genesung nach der Geburt.
Wer kann Haut-zu-Haut-Pflege bieten?
* Mütter: Sind die Hauptanbieter, insbesondere direkt nach der Geburt.
* Väter/Partner: Kann auch Haut-zu-Haut-Versorgung bieten und von der Bonding-Erfahrung profitieren.
* Andere Betreuer: In Situationen, in denen Eltern nicht in der Lage sind, Haut zu Haut zu liefern, können andere Pflegekräfte es zur Verfügung stellen.
Wann zu Haut zu Haut:
* unmittelbar nach der Geburt: Im Idealfall sollte der ununterbrochene Kontakt mit Haut zu Haut unmittelbar nach der Geburt beginnen.
* Während der Neugeborenenzeit: Stellen Sie in den Tagen und Wochen nach der Geburt so oft wie möglich Haut zu Haut an.
* jenseits der Neugeborenenzeit: Die Haut-zu-Haut-Versorgung kann für ältere Säuglinge und sogar Kleinkinder weiterhin von Vorteil sein, obwohl die physiologischen Vorteile möglicherweise weniger ausgeprägt sein können.
Zusammenfassend:
Die Haut-zu-Haut-Pflege ist eine einfache, aber leistungsstarke Intervention, die sowohl für Babys als auch für Eltern eine Vielzahl von Vorteilen bietet. Es fördert die physiologische Stabilität, die Bindung, den Stillerfolg und das allgemeine Wohlbefinden. Es wird dringend empfohlen, insbesondere in der unmittelbaren postpartalen Zeit und in den ersten Lebenswochen.