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Horizontal- und Scoop-Zungenpiercings:Verfahren, Risiken und Schmuck

Okay, lassen Sie uns die horizontalen und schaufelförmigen Zungenpiercings aufschlüsseln. Dabei handelt es sich um Piercings, die sich vom häufigeren vertikalen Zungenpiercing unterscheiden.

Wichtiger Haftungsausschluss: Diese Piercings gelten als fortgeschrittener und riskanter als herkömmliche vertikale Zungenpiercings. Sie haben ein höheres Risiko für Komplikationen, einschließlich Nervenschäden, Sprachbehinderungen, Zahnschäden und Abstoßungsreaktionen. Es ist wichtig, einen SEHR erfahrenen und seriösen Piercer zu finden, der bereit ist, die Risiken gründlich zu besprechen, bevor er fortfährt. Viele seriöse Piercer werden diese Piercings aufgrund der damit verbundenen Risiken nicht durchführen.

1. Die Piercings verstehen

* Horizontales Zungenpiercing (Schlangenaugen): Dieses Piercing geht horizontal durch die Zungenspitze und verbindet beide Seiten. Es erscheint als zwei separate Kugeln an der Zungenspitze.

* Scoop Zungenpiercing: Dieses Piercing geht durch die Oberfläche der Zunge, meist in der Mitte und im hinteren Bereich, und erzeugt so einen „Scoop“-Effekt. Es handelt sich um ein oberflächliches Piercing, das nicht bis zur Unterseite der Zunge reicht.

2. Das Piercing-Verfahren

* Beratung: Der Piercer sollte die Anatomie Ihrer Zunge gründlich untersuchen, um die Eignung zu beurteilen. Sie suchen nach der Lage von Venen und Nerven und berücksichtigen die Größe und Form Ihrer Zunge. Sie sollten auch die möglichen Risiken und die Nachsorge gründlich besprechen. Wenn sie dies nicht tun, suchen Sie sich einen anderen Piercer.

* Markierung: Der Piercer markiert die Eintritts- und Austrittspunkte auf der Zunge mit einem chirurgischen Marker. Die Platzierung ist entscheidend, um Risiken zu minimieren.

* Klemmung (normalerweise für Schaufel): Bei Scoop-Piercings kann der Piercer eine sterile Pinzette oder Klammer verwenden, um die Zunge zu stabilisieren. Dies ist bei horizontalen Piercings nicht immer notwendig, sondern hängt von den Vorlieben des Piercers und der individuellen Anatomie ab.

* Piercing: Zur Herstellung des Einstichkanals wird eine Hohlnadel verwendet. Die Stärke der Nadel passt zum verwendeten Schmuck. Der Piercer muss sehr präzise vorgehen, um Nerven oder Blutgefäße nicht zu treffen.

* Schmuckeinfügung: Der Schmuck wird sofort in das neue Piercing eingesetzt.

3. Schmuckarten

* Horizontales Zungenpiercing:

* Gebogene Hanteln: Dies wird fast immer anfangs verwendet. Die Krümmung trägt dazu bei, sich der natürlichen Form der Zunge anzupassen und den Druck zu verringern. Die Länge der Hantel ist entscheidend, um Schwellungen zu verhindern.

* Material: Titan in Implantatqualität oder chirurgischer Stahl sind die gebräuchlichsten und sichersten Materialien.

* Scoop Zungenpiercing:

* Gebogene Hanteln: Fast ausschließlich genutzt. Durch die Rundung sitzt der Schmuck bequem auf der Zungenoberfläche.

* Surface Barbells: Obwohl selten, verwenden einige Piercer möglicherweise Oberflächenhanteln, die darauf ausgelegt sind, Abstoßungen zu minimieren.

* Material: Titan in Implantatqualität wird aufgrund seiner Biokompatibilität und des geringeren Risikos allergischer Reaktionen dringend empfohlen. Chirurgenstahl ist eine weitere Option, kann jedoch Nickel enthalten, was bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Überlegungen zu Schmuck (für beide):

* Anfängliche Schmuckgröße: Der anfängliche Schmuck wird länger/größer sein, um Schwellungen auszugleichen. Es ist wichtig, *nicht* zu früh zu verkleinern, da dies zur Einbettung führen kann. Nachdem die Schwellung abgeklungen ist (normalerweise nach einigen Wochen bis zu einem Monat), müssen Sie zum Piercer zurückkehren, um den Schmuck auf eine kürzere/geeignetere Hantelgröße verkleinern zu lassen.

* Materialqualität: Bestehen Sie immer auf Materialien in Implantatqualität. Billiger Schmuck kann allergische Reaktionen, Infektionen und andere Komplikationen hervorrufen.

* Kugelgröße: Größere Kugeln können manchmal helfen, den Schmuck an Ort und Stelle zu halten und zu verhindern, dass er in der Zunge versinkt.

4. Heilung und Nachsorge

* Schwellung: In den ersten Tagen ist mit einer deutlichen Schwellung zu rechnen. Das Lutschen von Eiswürfeln, das Trinken von kaltem Wasser und die Einnahme entzündungshemmender Medikamente (nach ärztlicher Anweisung) können hilfreich sein.

* Diät: Halten Sie sich in den ersten Wochen an eine Softfood-Diät. Vermeiden Sie scharfe, saure, scharfe oder knusprige Lebensmittel, die das Piercing reizen können.

* Mundhygiene: Spülen Sie Ihren Mund nach jeder Mahlzeit und vor dem Schlafengehen mit einem alkoholfreien antibakteriellen Mundwasser (empfohlen von Ihrem Piercer) aus. Putzen Sie Ihre Zähne sanft mit einer Zahnbürste mit weichen Borsten.

* Vermeiden Sie es, mit dem Schmuck zu spielen: Widerstehen Sie dem Drang, den Schmuck zu berühren, zu drehen oder damit zu spielen. Dadurch können Bakterien eingeschleppt und das Piercing gereizt werden.

* Vermeiden Sie Rauchen und Alkohol: Diese können den Heilungsprozess beeinträchtigen.

* Regelmäßige Kontrolluntersuchungen: Lassen Sie sich von Ihrem Piercer untersuchen, um sicherzustellen, dass das Piercing richtig heilt.

5. Risiken und Komplikationen

* Nervenschaden: Dies stellt insbesondere bei horizontalen Zungenpiercings ein erhebliches Risiko dar. Nervenschäden können zu Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Geschmacksverlust führen.

* Sprachbehinderung: Der Schmuck kann vor allem anfangs das Sprechen beeinträchtigen.

* Zahn- und Zahnfleischschäden: Der Schmuck kann an Zähnen und Zahnfleisch reiben und zu Zahnschmelzerosion, Zahnfleischschwund und Zahnabplatzungen führen.

* Infektion: Mangelnde Hygiene oder unsachgemäße Nachsorge können zu Infektionen führen.

* Ablehnung: Der Körper kann das Piercing abstoßen und dazu führen, dass es wandert oder herausgedrückt wird. Dies kommt häufiger bei Oberflächenpiercings wie dem Scoop vor.

* Einbettung: Der Schmuck kann sich in der Zunge festsetzen, wenn er zu eng sitzt oder zu stark anschwillt.

* Narbenbildung: Alle Piercings hinterlassen ein gewisses Maß an Narben, eine unsachgemäße Heilung kann jedoch zu auffälligeren Narben führen.

* Blutgefäßschaden: In der Zunge befinden sich viele Blutgefäße. Wenn Sie diese treffen, kann es zu erheblichen Blutungen kommen.

Warum viele Piercer diese Piercings nicht machen

Die Risiken bei horizontalen und runden Zungenpiercings sind deutlich höher als bei herkömmlichen vertikalen Zungenpiercings. Seriöse Piercer legen Wert auf die Sicherheit und das Wohlbefinden ihrer Kunden. Die Gefahr von Nervenschäden, Zahnschäden und Abstoßungsreaktionen ist ein großes Problem. Viele Piercer fühlen sich aufgrund des erhöhten Risikos von Komplikationen einfach nicht wohl dabei, diese Piercings durchzuführen. Einige Piercer halten dies für eine unethische Praxis und sollten diese Piercings am besten ganz vermeiden.

Zusammenfassung:

Horizontal- und Scoop-Zungenpiercings sind fortgeschrittene Piercings mit erheblichen Risiken. Gründliche Recherche, ein sehr erfahrener Piercer und sorgfältige Nachsorge sind unerlässlich. Doch auch bei bester Pflege kann es dennoch zu Komplikationen kommen. Wägen Sie Risiken und Nutzen sorgfältig ab, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Es wird dringend empfohlen, diese Piercings zu vermeiden, da die Risiken die potenziellen ästhetischen Vorteile bei weitem überwiegen.

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