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Allergie gegen Piercingschmuck:Symptome, Ursachen und was zu tun ist

Okay, der Umgang mit einer allergischen Reaktion auf neuen Piercingschmuck ist ein häufiges und frustrierendes Problem! Hier ist eine Aufschlüsselung dessen, was Sie tun sollten:

1. Identifizieren Sie die Symptome:

* Rötung: Über die anfängliche Rötung eines neuen Piercings hinaus.

* Juckreiz: Ein anhaltender, intensiver Juckreiz.

* Schwellung: Deutliche Schwellung, insbesondere über die unmittelbare Einstichstelle hinaus.

* Ausschlag: Kleine Beulen oder Blasen rund um das Piercing.

* Entlassung: Klarer, gelber oder grünlicher Ausfluss (obwohl ein klarer Ausfluss bei der Heilung normal ist). Wenn es dick, stinkend oder gefärbt ist, handelt es sich eher um eine Infektion.

* Schmerz: Verschlechterung der Schmerzen statt allmählicher Besserung.

* Krustenbildung: Übermäßige Krustenbildung.

2. Werden Sie aktiv – Beginnen Sie mit dem milden Ansatz:

* Keine Panik (leichter gesagt als getan): Die meisten Reaktionen sind beherrschbar. Eine Überreaktion kann manchmal alles noch schlimmer machen.

* Hör auf, es anzufassen! Vermeiden Sie es, das Piercing zu berühren, zu verdrehen oder daran herumzufummeln. Dadurch wird es zusätzlich gereizt und Bakterien werden eingeschleppt.

* Sanft reinigen: Setzen Sie Ihre Nachsorgeroutine fort, aber seien Sie *besonders* sanft. Verwenden Sie 2-3 Mal täglich eine sterile Kochsalzlösung (z. B. Wundspüllösung). Vermeiden Sie scharfe Seifen, Alkohol, Wasserstoffperoxid oder antibakterielle Salben (sofern nicht ausdrücklich von einem Arzt oder Piercer verordnet).

* So reinigen Sie: Sprühen Sie die Kochsalzlösung direkt auf das Piercing oder tränken Sie ein sauberes Mulltupfer und tragen Sie es einige Minuten lang sanft auf die Stelle auf. Mit einem sauberen Papiertuch trocken tupfen.

* Cool Compress: Tragen Sie mehrmals täglich jeweils 10–15 Minuten lang eine kühle Kompresse (ein sauberes, mit kaltem Wasser angefeuchtetes Tuch) auf die betroffene Stelle auf, um Schwellungen und Juckreiz zu lindern.

* Orales Antihistaminikum: Bei starkem Juckreiz kann ein rezeptfreies orales Antihistaminikum (wie Benadryl, Claritin oder Zyrtec) helfen, die allergische Reaktion zu reduzieren. Befolgen Sie die Dosierungsanweisungen auf der Packung. *Wichtig:Benadryl kann Schläfrigkeit verursachen.*

* Topische Antihistaminikum-/Steroidcreme (mit Vorsicht verwenden):

* Eine *sehr* kleine Menge Hydrocortison-Creme (1 % Stärke) oder eine Antihistaminikum-Creme (wie Benadryl-Creme) kann manchmal bei Juckreiz und Entzündungen helfen.

* WICHTIG: Verwenden Sie dies *sparsam* und *nur* auf der Haut *um* das Piercing, *nicht* innerhalb des Piercingkanals. Vermeiden Sie, dass es in das Piercing gelangt, da es Feuchtigkeit einschließen und möglicherweise Probleme verursachen kann. Maximal einige Tage anwenden.

* Fragen Sie am besten zuerst einen Arzt oder Piercer, bevor Sie Cremes verwenden.

3. Werten Sie den Schmuck auf (das ist oft die Lösung):

* Identifizieren Sie das Metall: Finden Sie heraus, aus welcher Art von Metall der aktuelle Schmuck besteht. Nickel ist der häufigste Auslöser allergischer Reaktionen.

* Wechseln Sie zu hypoallergenen Materialien:

* Chirurgenstahl (316L oder 316LVM): Eine gängige und oft erschwingliche Option. Stellen Sie sicher, dass es sich um chirurgischen Stahl in *Implantatqualität* handelt. Obwohl es eine kleine Menge Nickel enthalten kann, ist es normalerweise so fest gebunden, dass es nicht auslaugen und Probleme verursachen kann. Wenn Sie jedoch stark gegen Nickel allergisch sind, sollten Sie darauf verzichten.

* Titan (Implantatqualität): Die *beste* Option für hochempfindliche Haut. Es ist völlig hypoallergen, leicht und sehr langlebig. Suchen Sie nach Titan in Implantatqualität (ASTM F136).

* Niob: Eine weitere ausgezeichnete hypoallergene Option, ähnlich wie Titan.

* 14-karätiges oder 18-karätiges Gold (nickelfrei): Muss *nickelfrei* und gut legiert sein. Achten Sie auf Gelbgold, da Weißgold häufig Nickel enthält. Seien Sie vorsichtig bei vergoldetem Schmuck, da sich die Beschichtung abnutzen und das Grundmetall freilegen kann.

* Glas: Borosilikat- oder Natronkalkglas ist eine sehr sichere Option, insbesondere für Erstpiercings.

* Hilfe zum Wechsel erhalten: Gehen Sie zu Ihrem Piercer (oder einem seriösen Piercer), damit er den Schmuck austauschen kann. Sie verfügen über die Werkzeuge und das Fachwissen, um dies sicher und hygienisch durchzuführen. *Versuchen Sie nicht, den Schmuck selbst zu wechseln, insbesondere wenn das Piercing neu und/oder gereizt ist.*

4. Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten:

* Anzeichen einer Infektion: Wenn Sie Anzeichen einer Infektion bemerken (verstärkte Schmerzen, Schwellung, Rötung, Eiter, Fieber), suchen Sie sofort einen Arzt auf. Möglicherweise benötigen Sie Antibiotika.

* Schwere allergische Reaktion: Wenn bei Ihnen eine schwere allergische Reaktion auftritt (Atembeschwerden, Nesselsucht, die sich über den Piercingbereich hinaus ausbreitet, Schwellung im Gesicht oder im Rachen), suchen Sie einen Notarzt auf.

* Anhaltende Symptome: Wenn sich die Symptome nach einigen Tagen der Behandlung zu Hause nicht bessern oder sich verschlimmern, suchen Sie einen Arzt oder Dermatologen auf.

* Unsicher: Wenn Sie sich überhaupt nicht sicher sind, ist es immer das Beste, auf Nummer sicher zu gehen und professionellen medizinischen Rat einzuholen.

Wichtige Überlegungen:

* Qualität zählt: Wählen Sie immer hochwertigen Schmuck aus seriösen Quellen. Billiger Schmuck enthält eher Reizstoffe.

* Piercers Rat: Ihr Piercer ist eine wertvolle Ressource. Kontaktieren Sie sie für Rat und Anleitung. Sie können das Piercing beurteilen und Ihnen bei der Auswahl des passenden Schmucks helfen.

* Heilungszeit: Bedenken Sie, dass es trotz des richtigen Schmucks einige Zeit dauern kann, bis das Piercing vollständig verheilt ist. Seien Sie geduldig und setzen Sie Ihre Nachsorgeroutine fort.

* Kreuzkontamination: Stellen Sie sicher, dass alle von Ihnen verwendeten Reinigungslösungen und Geräte steril sind. Bakterien können von kontaminierten Gegenständen übertragen werden.

* Dokumentation: Machen Sie regelmäßig Fotos vom Piercing, damit Sie Veränderungen nachverfolgen können. Diese Informationen sind hilfreich, wenn Sie einen Arzt aufsuchen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Schlüssel darin besteht, das Problem zu identifizieren, Reizungen zu reduzieren, auf hypoallergenen Schmuck umzusteigen und bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Viel Glück!

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