Allgemeine Trends:
* Weiblichkeit und Glamour: Nach der Sparpolitik des Krieges griffen Frauen zu femininen Stilen. Schmuck wurde oft als eine Möglichkeit gesehen, ihren Outfits einen Hauch von Glamour zu verleihen.
* Übereinstimmungssätze: Passende Schmucksets (Halskette, Ohrringe, Armband) erfreuten sich großer Beliebtheit. Diese aufeinander abgestimmten Sets machten es einfach, einen eleganten und zusammengestellten Look zu kreieren.
* „Modeschmuck“ / Modeschmuck: Diese Art von Schmuck wurde aus kostengünstigeren Materialien wie Strasssteinen, Kunstperlen und unedlen Metallen hergestellt. Modeschmuck ermöglichte es Frauen, eine Vielzahl von Stücken zu besitzen, ohne ein Vermögen auszugeben.
Spezifische beliebte Schmuckstücke:
* Perlen: Perlen waren *unglaublich* beliebt. Sie galten als klassisch und elegant.
* Einsträngige Perlenketten: Ein Grundnahrungsmittel.
* Doppel- oder dreisträngige Perlenketten: Für formellere Anlässe.
* Perlenohrringe: Sowohl Ohrstecker als auch baumelnde Modelle.
* Strasssteine: Strasssteine verleihen Schmuck Glanz und Glamour.
* Strassbroschen: Sehr beliebt, oft auf Kleidern, Anzügen und Mänteln getragen. Blumenmotive, abstrakte Designs und Tierformen waren üblich.
* Strassohrringe: Groß und umwerfend.
* Strasshalsketten und -armbänder: Um den „Glitzer“-Look zu vervollständigen.
* Broschen/Anstecknadeln: Broschen waren ein großer Trend. Sie wurden verwendet, um Kleidung zu verschönern und ihr Persönlichkeit zu verleihen.
* Ohrringe:
* Ohrclips: Sehr häufig, da nicht jeder Ohrlöcher hatte.
* Creolen: Kleinere, filigranere Reifen.
* Ohrhänger: Oft mit Strasssteinen oder Perlen versehen.
* Armbänder:
* Charm-Armbänder: Immer noch beliebt, oft mit Anhängern personalisiert, die die Interessen des Trägers widerspiegeln.
* Armreifen: Einfachere Modelle aus Metall oder Kunststoff.
* Tennisarmbänder: Einfache Armbänder mit einer Reihe von Diamanten.
* Halsketten:
* Choker: Kurze Halsketten, die eng am Hals getragen werden.
* Halsketten mit Anhänger: Mit einem einzelnen Anhänger oder Charm.
* Uhren: Armbanduhren waren praktisch, dienten aber auch als modisches Accessoire.
* Metalle: Gold und Silber waren beliebt, Gold galt jedoch als luxuriöser.
* Edelsteine: Während Diamanten hochgeschätzt wurden, wurden auch andere Edelsteine wie Saphire, Rubine und Smaragde in Schmuckstücken verwendet, insbesondere in hochwertigen Stücken.
Einflüsse:
* Hollywood-Glamour: Schauspielerinnen wie Audrey Hepburn, Marilyn Monroe und Elizabeth Taylor haben Modetrends maßgeblich beeinflusst. Ihre Schmuckauswahl auf und neben dem Bildschirm wurde weitgehend nachgeahmt.
* Christian Diors „New Look“: Der „New Look“, der eine betonte Taille und einen weiten Rock betont, beeinflusste das Schmuckdesign, wobei die Stücke femininer und zarter wurden.
* Nachkriegs-Wohlstand: Der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg ermöglichte es mehr Menschen, sich Schmuck zu leisten, selbst wenn es sich um Modeschmuck handelte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frauen im Jahr 1952 femininen und glamourösen Schmuck annahmen. Perlen, Strasssteine, Broschen und passende Sets waren der letzte Schrei und spiegelten den Wunsch nach Eleganz und Optimismus nach Jahren der Sparmaßnahmen während des Krieges wider. Hollywood-Glamour und der „New Look“ hatten auch großen Einfluss auf die damaligen Schmuckstile.