Love Beauty >> Liebe zur Schönheit >  >> FAQ >> Modus >> Modeschmuck Sammeln >> Kostüm Schmuck

Tangokleider:Stile, Eigenschaften und was man anziehen sollte

Ein Tangokleid kann je nach Tangostil (Argentinischer Tango oder Ballsaal), der Veranstaltung (Milonga, Übung, Aufführung) und den persönlichen Vorlieben des Tänzers sehr unterschiedlich sein. Es gibt jedoch einige gemeinsame Merkmale:

Allgemeine Funktionen:

* Schwerpunkt auf Bewegung: Tangokleider sollen die dramatischen Bewegungen des Tanzes hervorheben und erleichtern. Das bedeutet, dass sie oft über Funktionen verfügen, die einen großen Bewegungsspielraum ermöglichen und die Beine betonen.

* Figurschmeichelnd: Sie sind in der Regel zumindest am Oberteil tailliert, um die Figur der Tänzerin zu betonen. Sie werden oft in der Taille enger, um eine Sanduhr-Silhouette zu schaffen.

* Sinnlich und elegant: Tangokleider strahlen oft Sinnlichkeit und Eleganz aus und spiegeln die leidenschaftliche Natur des Tanzes wider.

* Bequem zum Tanzen: Neben Stil ist auch Komfort wichtig. Der Stoff muss atmungsaktiv sein und Bewegungsfreiheit ermöglichen.

Spezifische Designelemente:

* Länge: Kann von über dem Knie bis zum Boden reichen. Kürzere Kleider sind bei Milongas (Gesellschaftstänzen) üblich, während bei Aufführungen oft längere, dramatischere Kleider zu sehen sind.

* Schlitze: Ein sehr häufiges Merkmal. Schlitze ermöglichen Beinbewegungen und sorgen für einen Hauch von Dramatik. Sie können sich vorne, seitlich oder hinten befinden und einzeln oder mehrfach vorhanden sein.

* Offene Rücken: Sie sind eine beliebte Designwahl, verleihen einen Hauch von Sinnlichkeit und verfügen oft über interessante Riemendetails.

* Asymmetrische Säume: Diese erzeugen visuelles Interesse und Bewegung.

* Drapieren und Rüschen: Diese können verwendet werden, um die Figur zu betonen und dem Kleid Struktur zu verleihen.

* Ausschnitte: Verschiedene Ausschnitte sind möglich, von Neckholder über V-Ausschnitt bis hin zum U-Ausschnitt. Oftmals werden tiefere Ausschnitte gewählt, um den Oberkörper zu betonen.

* Ärmel: Üblich sind ärmellose, Spaghetti-Träger-, One-Shoulder- oder kurze Ärmel. Lange Ärmel sind zwar zu sehen, kommen aber aufgrund möglicher Bewegungseinschränkungen seltener vor.

* Stoff: Zu den gängigen Stoffen gehören Stretch-Samt, Jersey-Strick, Seide, Chiffon, Spitze und alles, was gut fällt und sich leicht bewegen lässt. Der Stoff ist oft etwas dehnbar, um eine bequeme Bewegung zu ermöglichen.

* Farben: Die Farben variieren stark, aber häufig werden Schwarz, Rot, tiefe Juwelentöne (Smaragdgrün, Saphirblau, Rubinrot) und Metallictöne gewählt.

* Verzierungen: Einige Kleider sind mit Verzierungen wie Pailletten, Perlen, Fransen oder Spitze versehen, um zusätzlichen Flair zu verleihen.

Unterschiede zwischen argentinischen und Ballsaal-Tango-Kleidern:

* Argentinische Tangokleider: Sie sind tendenziell sinnlicher und asymmetrischer und haben oft freizügigere Merkmale wie einen offenen Rücken und höhere Schlitze. Der Gesamteindruck ist oft entspannter und weniger strukturiert.

* Ballsaal-Tangokleider: Typischerweise strukturierter und eleganter, mit längeren Längen und klassischeren Silhouetten. Der Schwerpunkt liegt oft auf einem formelleren und eleganteren Look.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Tangokleid schön, funktionell und ausdrucksstark sein soll und es dem Tänzer ermöglicht, sich frei zu bewegen und die Leidenschaft und Intensität des Tangos zu verkörpern. Sie können ganz einfach online nach „Tangokleidern“ suchen, um eine große Auswahl an Stilen zu sehen und einen visuellen Eindruck von den Möglichkeiten zu bekommen.