* Chemische Reizstoffe: Haarfarbstoffe enthalten harte Chemikalien wie Ammoniak, Wasserstoffperoxid und Paraphenylendiamin (PPD), die empfindliche Haut, einschließlich Ekzeme, reizen können.
* beeinträchtige Hautbarriere: Das Ekzem schwächt die Hautbarriere und macht es anfälliger für Reizstoffe und Allergene.
* erhöhte Empfindlichkeit: Aktive Ekzeme-Aufflackern machen die Haut noch empfindlicher und erhöhen das Risiko einer Reaktion auf Haarfärbemittel.
mögliche Risiken:
* Brenngefühl: Ein brennendes, juckender oder stechendes Gefühl während oder nach dem Färben ist eine häufige Reaktion.
* verschlechtertes Ekzem: Haarfärbemittel können Ekzeme-Aufflackern auslösen oder verschlimmern, was zu einer erhöhten Rötung, Juckreiz und Skalierung führt.
* allergische Reaktionen: In einigen Fällen kann Haarfarbstoff schwere allergische Reaktionen (z. B. Schwellung, Nesselsucht, Atembeschwerden) verursachen, die sofortige medizinische Hilfe erfordern.
* Narben: In sehr schweren Fällen könnten Verbrennungen von Haarfärben möglicherweise zu Narben führen.
Was tun:
1. Konsultieren Sie einen Arzt oder Dermatologen: Dies ist der wichtigste Schritt. Machen Sie professionelle Ratschläge, ob das Färben Ihres Haares angesichts Ihres Ekzemzustands sicher ist.
2. Färben während der Flare-ups vermeiden: Wenn Ihr Ekzem aktiv aufflammt, verschieben Sie das Färben, bis der Aufflackern nachlässt.
3. Patch -Test: Führen Sie immer einen Patch -Test durch, bevor Sie Haarfarbstoff auf Ihre gesamte Kopfhaut auftragen. Tragen Sie eine kleine Menge Farbstoff auf einen diskreten Bereich (z. B. hinter dem Ohr) auf und warten Sie 48-72 Stunden, um festzustellen, ob Reaktion auftritt.
4. Wählen Sie sanfte Haarfärbemittel: Suchen Sie nach Haarfarbstoffen, die speziell für empfindliche Haut formuliert sind. Diese enthalten oft weniger harte Chemikalien und können als ammoniakfrei, ppdfrei oder hypoallergen markiert werden. Semipermanente Farbstoffe können weniger irritierend sein als permanente Farbstoffe. Natur- oder Henna-basierte Farbstoffe mögen ansprechend erscheinen, aber selbst diese können zu Reaktionen führen. Gehen Sie also mit Vorsicht vor.
5. Schutz Ihrer Kopfhaut: Tragen Sie eine Barrierecreme (z. B. Erdölgelee) auf den Haaransatz und die Ohren auf, um zu verhindern, dass der Farbstoff direkt in Kontakt mit der Haut kommt.
6. kurze Anwendungszeit: Minimieren Sie die Zeit, die der Farbstoff mit Ihrer Kopfhaut in Kontakt steht.
7. gründliche Spülung: Spülen Sie Ihr Haar nach dem Färben gründlich mit lauwarmem Wasser aus, um alle Spuren des Farbstoffs zu entfernen.
8. sanftes Shampoo und Conditioner: Verwenden Sie ein sanftes, duftfreies Shampoo und Conditioner, das für empfindliche Haut formuliert ist.
9. Feuchtigkeits: Tragen Sie eine Feuchtigkeitscreme auf Ihre Kopfhaut auf, nachdem Sie Ihr Haar gewaschen haben, um die Hautbarriere wiederherzustellen.
Alternativen zu berücksichtigen:
* Hervorhebung (sorgfältig ausgeführt): Highlights können manchmal weniger irritierend sein, da der Farbstoff die Kopfhaut nicht direkt kontaktiert wie eine All-Over-Farbe. Gehen Sie jedoch mit äußerster Vorsicht vor und stellen Sie sicher, dass das Produkt die Kopfhaut nicht berührt.
* Wurzel Concealer oder Haare Mascaras: Diese temporären Optionen können Wurzeln vertuschen, ohne Ihre Kopfhaut hartem Chemikalien auszusetzen.
* Umfassen Sie Ihre natürliche Farbe: Erwägen Sie, Ihre natürliche Haarfarbe zu umarmen, um das Risiko einer Irritation Ihres Ekzems zu vermeiden.
Zusammenfassend, Das Färben Ihrer Haare mit Ekzem auf Ihrer Kopfhaut ist riskant. Sorgfältige Planung, sanfte Produkte und ein Patch -Test sind entscheidend. Bei der Beratung eines Arztes oder Dermatologen wird dringend empfohlen, um sicherzustellen, dass Sie fundierte Entscheidungen über die Gesundheit von Haaren und Haut treffen.