Silhouette:
* glockenförmiger Rock: Dies war das bestimmende Merkmal des Jahrzehnts. Die Röcke waren sehr breit und wuchsen allmählich im Umfang.
* Anpassungsmieder: Eine enge, oft spitze Taille wurde als ideal angesehen. Korsetts waren wichtig, um diese Form zu erreichen, und sie wurden aufwändiger und restriktiver.
* Schultern abfällt: Durch den Schnitt des Mieders erreicht und oft durch Polsterung verbessert.
Schlüsselkleidungsstücke:
* Tagskleider:
* Mieder: Normalerweise hohe Hals mit einer engen, spitzen Taille. Könnte getrennt oder am Rock befestigt sein.
* Ärmel: Glockenförmige oder pagode Ärmel (breiter am Handgelenk) waren beliebt. Sie zeigten oft Unterstürme oder Engbager aus Spitze oder Musselin.
* Rock: Weit und lang, die Knöchel erreichen. Oft mit Petticoats geschichtet, um das gewünschte Volumen zu erreichen.
* Abendkleider:
* Mieder: Untere Ausschnitte, oft schulterfrei, entlarvt mehr Nacken und obere Brust.
* Ärmel: Kürzer, oft Kappe Ärmel oder Spitzenverkleidung.
* Rock: Ähnlich wie bei Tageskleidern in Form, aber aus feineren Stoffen und mit aufwändigeren Verzierungen.
* Oberbekleidung:
* Schals: Sehr beliebt, besonders für Wärme und Bedeckung der breiten Röcke.
* Mantel und Umhang: Verschiedene Stile, oft mit Kapuzen oder Umhängen, die den vollen Rock unterbringen.
* Fahrgewohnheiten: MENTERED -Anzüge für das Reiten, normalerweise in dunklen Farben.
* Unterwäsche:
* Chemise: Eine Leinen oder eine Baumwolle, die neben der Haut getragen wird.
* Korsett: Essentiell für die Gestaltung des Oberkörpers und zur Herstellung der gewünschten winzigen Taille.
* Petticoats: Mehrere Schichten von Petticoats (oft gestärkt) wurden verwendet, um die Glockenform des Rocks zu erzeugen.
* Crinolin: Gegen Ende des Jahrzehnts ersetzte das Crinolin (eine käfigähnliche Struktur aus Stahlreifen) mehrere Petticoats. Dies ermöglichte noch größere Röcke ohne Gewicht.
Stoffe &Farben:
* Stoffe:
* Tagskleider: Baumwolle, Wolle, Seide und Kombinationen davon waren häufig.
* Abendkleider: Seide, Satin, Samt, Spitze und Tüll wurden für ihr luxuriöses Aussehen bevorzugt.
* Farben:
* Eine breite Palette von Farben war aufgrund der Fortschritte bei der Färbentechnologie erhältlich.
* Beliebte Farben gehörten:Blues, Grün, Purpur, Braun, Grautöne und verschiedene Rotschattierungen.
* Blumendrucke waren weit verbreitet, besonders für Tageskleider.
Zubehör:
* hitzige und Hüte: Essentielle Kopfbedeckung, oft mit Bändern, Blumen und Federn geschmückt.
* Handschuhe: Immer getragen, besonders für formelle Anlässe.
* Stiefel und Schuhe: Knöchelstiefel mit Schnürsenkel oder Knöpfen waren für den Tag üblich. Hausschuhe oder Pumpen wurden für den Abend getragen.
* Schmuck: Halsketten, Broschen, Armbänder und Ohrringe waren beliebt, aber im Allgemeinen bescheidener als in späteren Zeiträumen.
* Parasole: Wird verwendet, um die Haut vor der Sonne zu schützen.
* Handtaschen/Geldbörsen: Kleine Taschen, oft als Retikeln bezeichnete Taschen, wurden verwendet, um persönliche Gegenstände zu tragen.
Frisuren:
* Mittelteil: Das Haar wurde normalerweise in der Mitte getrennt und in glatten Wellen oder Zöpfen gestaltet.
* Brötchen und Chignons: Das Haar wurde oft am Hinterkopf in ein Brötchen oder Chignon gesammelt, manchmal mit Locken oder Zöpfen, die das Gesicht rahmen.
* Haarverzierungen: Bänder, Kämme und Blumen wurden verwendet, um die Haare besonders für den Abend zu dekorieren.
Schlüsseltrends:
* Schwerpunkt auf der Taille: Die winzige, festgezündete Taille war der Schwerpunkt der Silhouette.
* Bescheidenheit: Hohe Ausschnitte und lange Ärmel waren häufig und reflektierten viktorianische Ideale der weiblichen Tugend.
* Ornamentierung: Kleider wurden oft mit Spitze, Bändern, Stickerei und anderen dekorativen Details verziert.
* Die Entstehung des Crinolins: Die Crinoline revolutionierte die Rockformen und ermöglichte ein größeres Volumen.
Zusammenfassend:
Die Mode der Frauen in den 1850er Jahren war durch eine sehr spezifische Silhouette gekennzeichnet:eine dicht korsheerierte Taille, einen vollständigen, glockenförmigen Rock und eine allgemein bescheidene Ästhetik. Es war eine Ära der aufwändigen Unterstrukturen, wunderschönen Stoffe und der zunehmenden Verfügbarkeit von Farben und Stilen aufgrund industrieller Fortschritte.