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COVID-19-Thorax-CT:Protokolle und Strahlendosismanagement – Ein Rückblick

Rezension

Thorax-CT-Praxis und Protokolle für COVID-19 aus Sicht des Strahlendosismanagements

Mannudeep K Kalra et al. Eur Radiol. 2020 Dez.

Zusammenfassung

Die globale Pandemie der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) hat die Welt mit über 6,6 Millionen Infektionen und über 391.000 Todesfällen weltweit auf den Kopf gestellt. Der Reverse-Transkriptions-Polymerase-Kettenreaktionstest (RT-PCR) ist die bevorzugte Methode zur Diagnose einer COVID-19-Infektion. Aufgrund regionaler Präferenzen, mangelnder Verfügbarkeit von PCR-Tests und falsch-negativen PCR-Tests sowie zur Überwachung des Krankheitsverlaufs, von Komplikationen und des Ansprechens auf die Behandlung wird die Thorax-CT jedoch häufig bei Patienten mit bekannter oder vermuteter COVID-19-Erkrankung eingesetzt. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) organisierte am 9. April 2020 ein Webinar zur Erörterung der CT-Praxis und Protokolloptimierung aus Sicht des Strahlenschutzes und befragte Teilnehmer aus fünf Kontinenten. Wir besprechen wichtige Aspekte der CT bei einer COVID-19-Infektion, von der Rechtfertigung ihres Einsatzes bis hin zu spezifischen Scanprotokollen zur Optimierung der Strahlendosis und diagnostischen Informationen. Wichtige Punkte • Die Thorax-CT liefert nützliche Informationen bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer COVID-19-Pneumonie Überschneidungen mit anderen Virusinfektionen, einschließlich Influenza und H1N1.

Schlüsselwörter: COVID-19; Pandemien; Strahlenschutz; Tomographie, Röntgen berechnet.

PubMed-Haftungsausschluss

Erklärung zum Interessenkonflikt

Unsere Einrichtung erhielt Forschungsstipendien von Siemens Healthineers, Lunit Inc. und Riverain Tech. für unabhängige Projekte.

Zahlen

COVID-19-Thorax-CT:Protokolle und Strahlendosismanagement – Ein Rückblick Abb. 1

Das transversale, niedrig dosierte, kontrastfreie Thorax-CT-Bild zeigt typische periphere, bilaterale Milchglastrübungen bei einem 65-jährigen Mann mit RT-PCR-positiver COVID-19-Pneumonie (CTDIvol 2,2 mGy)

COVID-19-Thorax-CT:Protokolle und Strahlendosismanagement – Ein Rückblick Abb. 2

Umfangreiche Bewegungsartefakte im transversalen, niedrig dosierten, kontrastfreien Thorax-CT-Bild eines 77-jährigen Mannes mit RT-PCR-positiver COVID-19-Pneumonie (CTDIvol 4,9 mGy). Trotz Bewegungsartefakten ist es möglich, multifokale bilaterale Lungentrübungen zu erkennen. Obwohl suboptimal, wurde die Thorax-CT nicht wiederholt

Referenzen

Veröffentlichungstypen

MeSH-Begriffe