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Seife und Haare:pH-Wert und Haargesundheit verstehen

Ob Seife „schlecht“ für Ihr Haar ist, hängt von der Seifenart ab und Ihr Haartyp . Hier ist eine Aufschlüsselung:

Warum herkömmliche Seife problematisch sein kann:

* Hoher pH-Wert: Herkömmliche Seifenstücke sind typischerweise alkalisch (hoher pH-Wert). Unsere Kopfhaut und Haare gedeihen in einem leicht sauren Milieu (pH 4,5-5,5). Ein hoher pH-Wert kann:

* Zerstören Sie die Schuppenschicht des Haares: Dies führt zu rauem, trockenem und brüchigem Haar, das zu Haarbruch und Kräuselungen neigt.

* Mineralbildung verursachen: Seifenschaum entsteht, wenn Seife mit Mineralien des harten Wassers (Kalzium, Magnesium) reagiert. Diese Ablagerungen können dazu führen, dass sich das Haar stumpf, klebrig und schwer anfühlt.

* Reizt die Kopfhaut: Die alkalische Natur kann die natürliche Barriere der Kopfhaut stören und zu Trockenheit, Juckreiz und Reizungen führen.

Wenn Seife in Ordnung (oder sogar nützlich) sein könnte:

* Seifenfreie Seifen (Syndet Bars): Dabei handelt es sich eigentlich nicht um Seife im herkömmlichen Sinne. Sie bestehen aus synthetischen Reinigungsmitteln (Syndets) und sind so formuliert, dass sie einen ausgeglichenen pH-Wert haben und schonender für das Haar sind. Suchen Sie nach Riegeln, die speziell als Shampoo-Riegel oder Syndet-Riegel vermarktet werden. Lesen Sie die Zutatenliste sorgfältig durch.

* Lösung für hartes Wasser: Wenn Sie hartes Wasser haben, kann Seife besonders problematisch sein. Die regelmäßige Verwendung eines Shampoos mit hartem Wasser und eine Spülung mit Essig nach dem Waschen mit Seife können hilfreich sein.

* Überlegungen zum Haartyp:

* Fettiges Haar: Manche Menschen mit sehr fettigem Haar bemerken, dass Seife zunächst überschüssiges Öl entfernt. Dies kann jedoch ein vorübergehender Effekt sein und die Kopfhaut könnte zum Ausgleich eine Überproduktion von Öl produzieren.

* Kurzes Haar: Kurzes Haar lässt sich möglicherweise leichter mit Seife pflegen, da es weniger anfällig für Verfilzungen und Brüche ist.

* Klärende Wirkung: Seife ist sehr reinigend und entfernt Produktablagerungen und Öl aus dem Haar. Dies ist von Vorteil für diejenigen, die ihre Haare nicht oft waschen.

So entschärfen Sie die Probleme bei der Verwendung von Seife:

* Essigspülung: Verwenden Sie nach dem Waschen mit Seife eine verdünnte Essigspülung (1–2 Esslöffel Apfelessig oder weißer Essig in 1 Tasse Wasser), um den pH-Wert Ihres Haares zu senken und Seifenreste zu entfernen.

* Tiefenkonditionierung: Verwenden Sie eine feuchtigkeitsspendende Spülung oder Haarmaske, um Ihr Haar nach dem Waschen mit Seife wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen.

* Verdünnen Sie die Seife: Stellen Sie vor dem Auftragen eine Seifenwasserlösung in einem Behälter her. Dies trägt dazu bei, die Seife gleichmäßiger zu verteilen und konzentrierte Ablagerungen zu verhindern.

* Übermäßigen Gebrauch vermeiden: Waschen Sie Ihre Haare nicht jeden Tag mit Seife. Reduzieren Sie die Waschhäufigkeit, um Trockenheit zu vermeiden.

Alternativen zu Seife:

* Shampoo-Riegel: Diese wurden speziell für das Haar entwickelt, haben oft einen ausgeglichenen pH-Wert und enthalten feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe. Suchen Sie nach Produkten mit Inhaltsstoffen wie Kokosnussöl, Sheabutter und ätherischen Ölen.

* Flüssige Shampoos: Herkömmliche flüssige Shampoos sind ebenfalls für das Haar konzipiert und in verschiedenen Formulierungen für unterschiedliche Haartypen erhältlich.

* Co-Washing (Conditioner-Wäsche): Bei trockenem oder geschädigtem Haar kann es eine gute Option sein, die Haare nur mit einer Spülung zu waschen.

Fazit:

Herkömmliche Seifenstücke können aufgrund ihres hohen pH-Werts das Haar angreifen. Entscheiden Sie sich am besten für feste Shampoos mit ausgeglichenem pH-Wert oder speziell für Haare entwickelte Syndet-Shampoos. Wenn Sie herkömmliche Seife verwenden, führen Sie anschließend eine Essigspülung und eine Feuchtigkeitsbehandlung durch, um mögliche Schäden zu mildern. Berücksichtigen Sie Ihren Haartyp und passen Sie Ihre Waschroutine entsprechend an.