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Haarkleber- und Farbstoffallergien:Risiken und Kreuzreaktivität verstehen

Eine allergische Reaktion auf Haarfärbemittel bedeutet nicht automatisch, dass Sie auch allergisch auf Haarkleber reagieren. Allergien gegen Haarfärbemittel werden normalerweise durch eine Chemikalie namens Paraphenylendiamin (PPD) oder verwandte Chemikalien verursacht. Haarkleber hingegen besteht aus verschiedenen Inhaltsstoffen.

Gehen Sie jedoch mit äußerster Vorsicht vor.

Hier ist der Grund:

* Kreuzreaktivität: Auch wenn dies nicht häufig vorkommt, besteht die *Möglichkeit* einer Kreuzreaktivität zwischen verschiedenen Chemikalien. Das bedeutet, dass Ihr Körper möglicherweise auf einen Bestandteil im Haarkleber reagiert, auch wenn es sich nicht um PPD handelt.

* Empfindlichkeit: Wenn Sie in der Vergangenheit eine allergische Reaktion hatten, kann es sein, dass Ihre Haut generell empfindlicher ist.

* Zutatenüberschneidung: Es besteht die Möglichkeit, wenn auch gering, dass einige Farbstoffe und Klebstoffe einige Inhaltsstoffe gemeinsam haben.

Empfehlung:Patch-Test ist entscheidend

Bevor Sie überhaupt darüber nachdenken, Haarkleber zu verwenden, müssen Sie unbedingt einen Patch-Test durchführen

1. Wählen Sie einen kleinen, unauffälligen Bereich: Hinter dem Ohr oder am Innenarm sind gute Möglichkeiten.

2. Tragen Sie eine sehr kleine Menge Haarkleber auf: Befolgen Sie die Anwendungshinweise des Produkts (falls vorhanden).

3. Warten Sie 48–72 Stunden: Beobachten Sie den Bereich auf Anzeichen einer Reaktion. Dazu gehört:

* Rötung

* Juckreiz

* Schwellung

* Brennen

* Blasen

4. Wenn Sie irgendeine Reaktion verspüren: Verwenden Sie keinen Haarkleber.

Wichtige Überlegungen:

* Konsultieren Sie einen Arzt oder Allergologen: Es ist immer am besten, einen Arzt für eine individuelle Beratung aufzusuchen, insbesondere nach einer allergischen Reaktion. Sie können Ihnen dabei helfen, das spezifische Allergen zu identifizieren und Sie beraten, was Sie vermeiden sollten.

* Lesen Sie die Zutaten: Sehen Sie sich die Zutatenliste des Haarklebers sorgfältig an. Wenn Sie Inhaltsstoffe erkennen, die PPD chemisch ähneln oder von denen Sie vermuten, dass sie problematisch sein könnten, meiden Sie das Produkt.

* Wählen Sie hypoallergene Produkte: Suchen Sie nach Haarklebern, die ausdrücklich als „hypoallergen“ und „dermatologisch getestet“ gekennzeichnet sind. Bedenken Sie jedoch, dass auch diese Produkte bei empfindlichen Personen Reaktionen hervorrufen können.

* Achten Sie auf Latex: Einige Haarkleber können Latex enthalten, ein häufiges Allergen. Wenn Sie unter einer Latexallergie leiden, stellen Sie sicher, dass das Produkt latexfrei ist.

Zusammenfassend:Es ist zwar nicht sicher, dass Sie nach der Reaktion auf Haarfärbemittel auf Haarkleber reagieren, aber das Risiko besteht. Ein gründlicher Patch-Test und idealerweise eine Rücksprache mit einem Arzt sind vor der Verwendung von Haarkleber unerlässlich.