häufig gekennzeichnete Zutaten und warum:
* Parabenen (z. B. Methylparaben, Propylparaben, Butylparaben, Ethylparaben):
* Warum die Sorge: Parabene sind Konservierungsstoffe, die Östrogen imitieren. Es gab Bedenken hinsichtlich einer möglichen endokrinen Störung (Störungen in Hormone) und Verbindungen zu Brustkrebs, obwohl die Forschung noch andauert und etwas umstritten ist. Viele Marken sind aufgrund der Nachfrage der Verbraucher jetzt parabenfrei.
* Wo gefunden: Fundamente, Concealer, Mascaras, Lippenstifte, Lotionen und andere Produkte, um mikrobielles Wachstum zu verhindern.
* Phthalate (z. B. Dibutylphthalat (DBP), Diethylphthalat (DEP), Dimethylphthalat (DMP)):
* Warum die Sorge: Phthalate werden verwendet, um Kunststoffe flexibler und als Lösungsmittel zu gestalten. Sie sind auch potenzielle endokrine Disruptoren, und einige Studien haben sie mit reproduktiven und Entwicklungsproblemen in Verbindung gebracht. DBP ist in der EU in Kosmetika verboten.
* Wo gefunden: Nagellack (aus Flexibilität), Düfte, Haarsprays und einige Lotionen. Oft nicht direkt auf dem Etikett gelistet, aber unter "Duft" versteckt.
* Formaldehyd-freisetzende Konservierungsmittel (FRPS) (z. B. Formaldehyd, Diazolidinylharnstoff, Imidazolidinylharnstoff, DMDM Hydantoin, Quaternium-15):
* Warum die Sorge: Diese Chemikalien füllen im Laufe der Zeit Formaldehyd frei, ein bekannter Karzinogen und ein Hautreizmittel/Allergen. Selbst kleine Mengen können für empfindliche Personen problematisch sein.
* Wo gefunden: Shampoos, Conditioner, Körperwäsche, Nagellack und einige Kosmetika.
* Duft/Parfum:
* Warum die Sorge: "Duft" ist häufig eine Lücke, mit der Hersteller Dutzende oder sogar Hunderte von nicht genannten Chemikalien verbergen können, einschließlich potenzieller Allergene, Reizstoffe und endokriner Störungen. Es ist schwierig, genau zu wissen, was Sie ausgesetzt sind.
* Wo gefunden: Fast alles-Lotionen, Parfums, Make-up, Shampoos usw. Suchen Sie nach "duftfreien" oder mit ätherischen Ölen duftenden Produkten (obwohl selbst ätherische Öle für einige allergen sein können).
* Oxybenzone:
* Warum die Sorge: Ein gemeinsamer UV -Filter in Sonnenschutzmitteln. Es kann durch die Haut absorbiert und Hormone stören. Auch schädlich für Korallenriffe.
* Wo gefunden: Sonnenschutzmittel, Lippenbalsam mit SPF und einige Fundamente.
* Octinoxat:
* Warum die Sorge: Ein weiterer UV -Filter, ähnliche Bedenken wie Oxybenzone hinsichtlich Hormonstörungen und Umweltauswirkungen.
* Wo gefunden: Sonnenschutzmittel und Kosmetik mit SPF.
* Triclosan:
* Warum die Sorge: Ein antibakterielles Mittel, das mit endokrinen Störungen und Antibiotikaresistenz verbunden ist. Es wurde in einigen Produkten verboten, kann aber immer noch in älteren Formulierungen gefunden werden.
* Wo gefunden: Antibakterielle Seifen, Händedesinfektionsmittel und manchmal in Kosmetika.
* Lead:
* Warum die Sorge: Blei ist ein Neurotoxin. Für Kinder und schwangere Frauen ist es besonders gefährlich. Während Blei in absichtlich hinzugefügten Zutaten verboten ist, kann es in einigen Farben, insbesondere bei Lippenstiften und Eyelinern, immer noch als Verunreinigungen gefunden werden.
* Wo gefunden: Lippenstifte, Eyeliner und andere Produkte mit Farbmitteln.
* Quecksilber:
* Warum die Sorge: Quecksilber ist ein Neurotoxin, das das Gehirn, die Nieren und das Nervensystem beschädigen kann. Es wurde in den meisten Kosmetika verboten, kann aber immer noch in einigen hautblitzenden Cremes gefunden werden, insbesondere in illegal oder in anderen Ländern verkauften.
* Wo gefunden: Hautleuchten Cremes, etwas Augen-Make-up (als Konservierungsmittel namens Thimerosal).
* Asbest:
* Warum die Sorge: Asbest ist ein bekanntes Karzinogen. Es ist mit Lungenkrebs, Mesotheliom und anderen Krankheiten verbunden. Talc, ein häufiger Zutat in der Make -up, kann mit Asbest kontaminiert werden, wenn sie nicht richtig bezogen und verarbeitet werden.
* Wo gefunden: TALC-basierte Produkte wie Pulver, Lidschatten und Erröten.
* per- und polyfluoralkylsubstanzen (PFAS):
* Warum die Sorge: PFAs sind eine Gruppe künstlicher Chemikalien, die in der Umwelt bestehen und sich im menschlichen Körper ansammeln können. Sie wurden mit einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, darunter Krebs, Dysfunktionen des Immunsystems und Schilddrüsenprobleme.
* Wo gefunden: Einige Make-up-Produkte, insbesondere diejenigen, die als wasserdicht, langlebig oder glänzend vermarktet werden, wie Fundamente, Mascaras und Lippenstifte.
* talc:
* Warum die Sorge: Talc ist ein Mineral, das verwendet wird, um Feuchtigkeit zu absorbieren und eine seidige Textur hinzuzufügen. Die Sorge ist, dass Talk -Einlagen mit Asbest kontaminiert werden können.
* Wo gefunden: Pulver, Lidschatten, Erröten und andere Produkte. Suchen Sie nach "talc-freien" Optionen oder stellen Sie sicher, dass die TALC asbestfrei zertifiziert ist.
* Carbon Black:
* Warum die Sorge: Ein schwarzes Pigment, das in Kosmetika verwendet wird. Die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Carbon Black als möglicherweise krebserregend für den Menschen eingestuft.
* Wo gefunden: Eyeliner, Mascara, Lidschatten, Lippenstift und Nagellack.
Wichtige Überlegungen:
* Dosierung/Konzentration ist wichtig: Die Menge einer potenziell schädlichen Zutat ist wichtig. Kleine Beträge in einigen Produkten können ein geringeres Risiko darstellen als hohe Konzentrationen in anderen.
* individuelle Empfindlichkeit: Einige Menschen sind empfindlicher gegenüber bestimmten Zutaten als andere. Was eine Reaktion in einer Person verursacht, kann eine andere nicht beeinflussen.
* Regulation: Die kosmetischen Vorschriften variieren stark von Land zu Land. Die EU hat beispielsweise strengere Vorschriften als die USA.
* "Natural" bedeutet nicht immer sicher: Nur weil eine Zutat natürlich ist, ist es nicht automatisch sicher. Einige natürliche Zutaten können irritierend oder allergene sein.
* Forschung: Machen Sie immer Ihre eigenen Recherchen und bleiben Sie über die neuesten Erkenntnisse zu kosmetischen Zutaten auf dem Laufenden.
So minimieren Sie das Risiko:
* Lesen Sie die Etiketten sorgfältig durch: Machen Sie sich mit Zutatenlisten vertraut und lernen Sie, potenziell schädliche Zutaten zu erkennen.
* Wählen Sie seriöse Marken: Marken, die Sicherheit und Transparenz priorisieren, verwenden eher sicherere Zutaten.
* Suchen Sie nach Zertifizierungen: Zertifizierungen wie "Certified Organic" oder "Spring Bunny" (grausamkeitsfrei) können auf bestimmte Standards verpflichtet werden.
* Patch -Test: Bevor Sie ein neues Produkt im ganzen Gesicht verwenden, testen Sie eine kleine Menge auf einem diskreten Bereich (wie Ihrem inneren Arm), um nach allergischen Reaktionen zu überprüfen.
* Minimal Make -up verwenden: Erwägen Sie, weniger Make -up im Allgemeinen zu verwenden, um Ihre Gesamteinwirkung gegenüber potenziell schädlichen Zutaten zu verringern.
* Forschungsmarken und Produkte: Websites wie die Skin Deep -Datenbank der Environmental Working Group (EWG) können Informationen zur Sicherheit bestimmter Produkte und Inhaltsstoffe liefern.
* vorsichtig mit importierten oder nicht regulierten Produkten: Besonders hautblitzende Cremes oder Produkte aus Übersee, die möglicherweise nicht den gleichen Sicherheitsstandards unterliegen.
Wo Weitere Informationen finden:
* Umweltarbeitsgruppe (EWG) Hauttiefe Datenbank: Eine großartige Ressource für die Suche nach Zutaten und Produkten.
* Safe Cosmetics -Kampagne: Befürworter für sicherere Kosmetika und liefert Informationen zu schädlichen Zutaten.
* Nationale Gesundheitsinstitute (NIH): Suchen Sie nach Studien zu spezifischen Inhaltsstoffen und deren potenzielle gesundheitliche Auswirkungen.
* cosmeticsInfo.org: Bietet Informationen zu kosmetischen Zutaten des Council Products Council (A Trade Association). (Denken Sie daran, dass dies eine Branchenquelle ist, die möglicherweise voreingenommen ist).
Wenn Sie informiert und bewusste Entscheidungen treffen, können Sie Ihre Exposition gegenüber potenziell schädlichen Zutaten im Make -up verringern. Denken Sie daran, einen Dermatologen oder medizinischen Fachmann zu konsultieren, wenn Sie Bedenken hinsichtlich bestimmter Zutaten oder Produkte haben.