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Gesundes Make-up:Zutaten und Tipps für hautfreundliche Schönheit

Beim Konzept „gesundes Make-up“ geht es darum, Produkte so auszuwählen und anzuwenden, dass potenzielle Schäden für Ihre Haut und Ihre allgemeine Gesundheit minimiert werden. Es gibt nicht die eine Formel für „gesundes Make-up“, da die Haut und die Empfindlichkeit jedes Menschen unterschiedlich sind. Hier finden Sie jedoch eine Aufschlüsselung der wichtigsten Überlegungen:

1. Bewusstsein für Inhaltsstoffe:

* Fokus auf ungiftige Inhaltsstoffe: Dies ist der Grundstein für gesundes Make-up. Suchen Sie nach Produkten, die Folgendes vermeiden:

* Parabene (Butylparaben, Propylparaben, Methylparaben, Ethylparaben): Konservierungsstoffe, die Östrogen imitieren und mit Hormonstörungen in Verbindung gebracht werden.

* Phthalate (DBP, DEP, DEHP): Weichmacher, die auch den Hormonhaushalt stören können.

* Synthetischer Duft/Parfum: Oft ein Sammelbegriff für Tausende unbekannter Chemikalien, von denen viele Reizstoffe oder Allergene sein können. Entscheiden Sie sich für Produkte mit natürlichen Düften aus ätherischen Ölen (achten Sie jedoch auf mögliche Empfindlichkeiten).

* Formaldehyd freisetzende Konservierungsmittel (DMDM-Hydantoin, Diazolidinylharnstoff, Imidazolidinylharnstoff, Quaternium-15): Kann Formaldehyd freisetzen, ein bekanntes Karzinogen und Reizmittel.

* Triclosan: Ein antibakterieller Wirkstoff, der mit Hormonstörungen und Antibiotikaresistenzen verbunden ist.

* Oxybenzon und Octinoxat: UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, die den Hormonhaushalt stören und Korallenriffe schädigen können.

* Blei und Quecksilber: Schwermetalle, die neurotoxisch sein können. Dabei handelt es sich in der Regel um Verunreinigungen, aber es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein, insbesondere bei älteren oder weniger regulierten Produkten.

* Talk: Wenn es nicht asbestfrei ist, kann es krebserregend sein.

* PEGs (Polyethylenglykole): Verbindungen auf Erdölbasis, die mit schädlichen Nebenprodukten verunreinigt sein können.

* Mineralöl/Paraffinum Liquidum/Petrolatum: Aus Erdöl gewonnene Inhaltsstoffe, die die Poren verstopfen und Unreinheiten einschließen können.

* Kohlenteerfarbstoffe (CI-Nummern): Kann krebserregend sein.

* Suchen Sie nach nützlichen Inhaltsstoffen: Viele gesunde Make-up-Produkte enthalten Inhaltsstoffe, die für ihre hautpflegenden Eigenschaften bekannt sind:

* Antioxidantien (Vitamin C, Vitamin E, Grüntee-Extrakt): Schützen Sie die Haut vor Schäden durch freie Radikale.

* Feuchtigkeitsspender (Hyaluronsäure, Glycerin, Aloe Vera): Halten Sie die Haut mit Feuchtigkeit versorgt.

* Beruhigende Inhaltsstoffe (Kamille, Ringelblume, Haferflocken): Reduzieren Sie Reizungen und Entzündungen.

* Natürliche Öle (Jojobaöl, Arganöl, Hagebuttenöl): Sorgen Sie für Nahrung und Feuchtigkeit.

* Lesen Sie die Etiketten sorgfältig durch: Machen Sie sich mit Zutatenlisten vertraut und lernen Sie, potenziell schädliche Substanzen zu erkennen. Ressourcen wie die Skin Deep Database der Environmental Working Group (EWG) (ewg.org/sskindeep) können hilfreich sein.

* Patch-Test neuer Produkte: Bevor Sie neues Make-up auf Ihr gesamtes Gesicht auftragen, testen Sie es an einer kleinen Stelle (z. B. an der Innenseite Ihres Arms), um festzustellen, ob allergische Reaktionen oder Empfindlichkeiten vorliegen.

2. Überlegungen zur Formulierung:

* Nicht komedogen: Wählen Sie Produkte mit der Kennzeichnung „nicht komedogen“, was bedeutet, dass sie so formuliert sind, dass sie die Poren nicht verstopfen. Dies ist besonders wichtig für Foundation, Concealer und Primer.

* Hypoallergen: Produkte mit der Kennzeichnung „hypoallergen“ sind so formuliert, dass sie das Risiko allergischer Reaktionen minimieren. Allerdings ist dies keine Garantie dafür, dass Sie nicht reagieren, da die Empfindlichkeiten bei jedem unterschiedlich sind.

* Grausamkeitsfrei: Suchen Sie nach Marken, die ihre Produkte nicht an Tieren testen. Suchen Sie nach Zertifizierungen wie Leaping Bunny oder PETA.

* Vegan: Veganes Make-up enthält keine tierischen Inhaltsstoffe (z. B. Bienenwachs, Lanolin, Karmin).

* Minimale Verpackung: Ziehen Sie Marken in Betracht, die nachhaltige und minimale Verpackungen verwenden, um die Umweltbelastung zu reduzieren.

3. Anwendungstechniken:

* Pinsel regelmäßig reinigen: Schmutzige Make-up-Pinsel beherbergen Bakterien, die Pickel und Hautinfektionen verursachen können. Waschen Sie Ihre Pinsel mindestens einmal pro Woche mit einem sanften Reinigungsmittel oder Pinselreiniger.

* Vermeiden Sie es, Make-up zu teilen: Durch das Teilen von Make-up können Bakterien und Infektionen verbreitet werden.

* Make-up auf saubere Haut auftragen: Beginnen Sie mit einem sauberen, mit Feuchtigkeit versorgten Gesicht, um eine glatte Basis zu schaffen und zu verhindern, dass Make-up die Poren verstopft.

* Verwenden Sie eine leichte Hand: Das Auftragen von zu viel Make-up kann die Haut ersticken und zu Pickeln führen. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge und steigern Sie die Deckkraft nach Bedarf.

* Schlafen Sie nicht in Ihrem Make-up: Das ist eine Todsünde für eine gesunde Haut! Entfernen Sie Ihr Make-up vor dem Schlafengehen immer gründlich, damit Ihre Haut atmen und sich regenerieren kann.

* Verwenden Sie Sonnenschutzmittel: Auch wenn Ihr Make-up einen Lichtschutzfaktor enthält, ist es wichtig, darunter einen separaten Sonnenschutz aufzutragen, um ausreichend Schutz vor den schädlichen Sonnenstrahlen zu gewährleisten.

* Weniger ist mehr: Erwägen Sie, an manchen Tagen auf Make-up zu verzichten, um Ihrer Haut eine Pause zu gönnen.

4. Auswahl der richtigen Produkte für Ihren Hauttyp:

* Fettige Haut: Suchen Sie nach ölfreien, nicht komedogenen Formeln. Produkte auf Pulverbasis können dabei helfen, den Glanz zu kontrollieren.

* Trockene Haut: Wählen Sie feuchtigkeitsspendende Formeln mit Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Glycerin und natürlichen Ölen. Produkte auf Cremebasis sind oft eine gute Wahl.

* Empfindliche Haut: Entscheiden Sie sich für hypoallergene, parfümfreie Produkte mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Kamille und Aloe Vera.

* Akne-anfällige Haut: Suchen Sie nach nicht komedogenen, ölfreien Formeln, die die Poren nicht verstopfen. Salicylsäure oder Benzoylperoxid können bei der Behandlung von Ausbrüchen helfen.

* Reife Haut: Feuchtigkeitsspendende Formeln mit Antioxidantien können dazu beitragen, das Erscheinungsbild feiner Linien und Fältchen zu verbessern.

Beispiele für „gesündere“ Marken (Dies ist keine erschöpfende Liste und Marken ändern ihre Formulierungen):

* Ilia Beauty

* Kosas

* RMS Beauty

* Saie

* Jane Iredale

* Mineralfusion

* W3LL-LEUTE

* Pacifica Beauty

* Saftschönheit

* 100 % rein

Wichtige Überlegungen:

* „Natürlich“ und „Biologisch“ sind nicht immer reguliert: Seien Sie bei diesen Bedingungen vorsichtig, da sie nicht immer garantieren, dass ein Produkt frei von schädlichen Inhaltsstoffen ist. Suchen Sie nach Zertifizierungen Dritter (wie USDA Organic oder Ecocert), um mehr Sicherheit zu erhalten.

* „Clean Beauty“ ist ein Marketingbegriff: Während viele „Clean Beauty“-Marken sicheren Inhaltsstoffen Vorrang einräumen, gibt es keine allgemein anerkannte Definition dessen, was „sauber“ bedeutet. Führen Sie Ihre eigene Recherche durch, um festzustellen, ob ein Produkt Ihren Standards entspricht.

* Kosten: Gesündere Make-up-Optionen können manchmal teurer sein. Sie müssen jedoch nicht Ihre gesamte Make-up-Sammlung auf einmal ersetzen. Beginnen Sie damit, die Produkte, die Sie am häufigsten verwenden (wie Grundierung und Concealer), durch gesündere Alternativen auszutauschen.

* Individuelle Empfindlichkeiten: Was für eine Person funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für eine andere Person. Achten Sie darauf, wie Ihre Haut auf verschiedene Produkte reagiert und passen Sie Ihre Routine entsprechend an.

Fazit:

„Gesundes Make-up“ ist ein individueller Ansatz, bei dem es darum geht, sich über die Inhaltsstoffe zu informieren, Produkte auszuwählen, die zu Ihrem Hauttyp passen, und gute Hygiene- und Anwendungstechniken anzuwenden. Durch bewusste Entscheidungen können Sie die Vorteile von Make-up genießen, ohne die Gesundheit Ihrer Haut oder Ihr allgemeines Wohlbefinden zu beeinträchtigen. Konsultieren Sie immer einen Dermatologen, wenn Sie spezielle Hautprobleme haben.