* Hormonale Schwankungen: Die Wechseljahre bringen erhebliche hormonelle Veränderungen mit sich, insbesondere einen Rückgang des Östrogenspiegels. Diese Schwankungen können das Immunsystem beeinträchtigen und es empfindlicher und reaktiver auf bestimmte Substanzen machen.
* Erhöhte Hautempfindlichkeit: In den Wechseljahren neigt die Haut dazu, trockener, dünner und empfindlicher zu werden. Diese erhöhte Empfindlichkeit kann die Haut anfälliger für Reizstoffe und Allergene im Haarfärbemittel machen.
* Veränderungen der Immunantwort: Die Art und Weise, wie Ihr Immunsystem auf Chemikalien reagiert, kann sich im Laufe der Zeit ändern. Möglicherweise entwickeln Sie eine Allergie gegen eine Substanz, die Sie zuvor vertragen haben.
* PPD-Empfindlichkeit: Viele dauerhafte Haarfärbemittel enthalten eine Chemikalie namens Paraphenylendiamin (PPD). PPD ist ein häufiges Allergen und es kann jederzeit zu einer Empfindlichkeit gegenüber diesem Allergen kommen. Wiederholte Exposition erhöht das Risiko, eine PPD-Allergie zu entwickeln.
Was tun bei Verdacht auf eine Allergie:
* Beenden Sie die Verwendung des Haarfärbemittels sofort.
* Konsultieren Sie einen Arzt oder Dermatologen. Sie können einen Allergietest durchführen, um die Allergie zu bestätigen und eine Behandlung zu empfehlen.
* Erwägen Sie alternative Haarfärbemöglichkeiten:
* PPD-freie Farbstoffe: Suchen Sie nach Farbstoffen, bei denen ausdrücklich angegeben ist, dass sie PPD-frei sind. Beachten Sie jedoch, dass manche Menschen dennoch auf andere Chemikalien in diesen Farbstoffen reagieren können.
* Henna: Henna ist ein natürlicher Farbstoff, der allgemein als sicherer gilt, allerdings nur in rotbraunen Farbtönen erhältlich ist.
* Semipermanente oder temporäre Farbstoffe: Diese Farbstoffe umhüllen den Haarschaft, anstatt ihn zu durchdringen, wodurch das Risiko einer allergischen Reaktion verringert wird. Sie werden auch nach ein paar Haarwäschen ausgewaschen.
* Hervorhebung: Highlights können eine sicherere Option sein, da der Farbstoff nicht mit der Kopfhaut in Berührung kommt.
* Patch-Test: Führen Sie immer einen Patch-Test durch, bevor Sie ein neues Haarfärbemittel verwenden, auch wenn Sie es schon einmal verwendet haben. Tragen Sie eine kleine Menge des Farbstoffs auf eine diskrete Hautstelle auf (z. B. hinter dem Ohr oder auf der Innenseite Ihres Ellenbogens) und warten Sie 48 Stunden, um zu sehen, ob eine Reaktion auftritt.
* Lesen Sie die Etiketten sorgfältig durch: Beachten Sie die Zutatenliste und etwaige Warnhinweise auf der Verpackung.
Es ist wichtig, ärztlichen Rat einzuholen, wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie eine allergische Reaktion haben.