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Hautschäden am Fingernagel:Ursachen, Behandlung und Vorbeugung

Das Beißen der Fingernagelhaut, auch bekannt als Knabbern oder Reißen an den Nägeln und der umgebenden Haut, ist eine häufige Angewohnheit, kann aber zu Schmerzen, Blutungen, Infektionen und sogar zu langfristigen Schäden an den Nägeln führen. Hier ist eine Aufschlüsselung, was zu tun ist, wenn Sie sich in die Fingernagelhaut kauen:

Sofortige Maßnahmen:

1. Hör auf zu beißen: Das Erste und Wichtigste ist, sofort mit dem Beißen oder Zupfen in der Haut aufzuhören. Bewusstsein ist der Schlüssel.

2. Bewerten Sie den Schaden:

* Kleiner Riss: Wenn es sich um einen kleinen Riss handelt, der nicht stark blutet, fahren Sie mit den Schritten 3 und 4 fort.

* Blutungen: Wenn es blutet, üben Sie mit einem sauberen Tuch oder Wattebausch leichten Druck aus, bis die Blutung aufhört.

* Tiefer Riss/Offene Wunde: Wenn es sich um einen tiefen Riss oder eine größere offene Wunde handelt, fahren Sie mit den Schritten 5 und 6 fort.

3. Reinigen Sie den Bereich: Waschen Sie den Bereich vorsichtig mit milder Seife und warmem Wasser, um Schmutz und Bakterien zu entfernen.

4. Befeuchten: Tragen Sie eine dicke Feuchtigkeitscreme oder ein Nagelhautöl auf den Bereich auf. Dadurch wird die Haut beruhigt und verhindert, dass sie austrocknet und zum erneuten Zupfen verleitet.

5. Behandeln Sie die Wunde (falls erforderlich):

* Antiseptische Salbe: Tragen Sie eine dünne Schicht einer rezeptfreien antiseptischen Salbe wie Neosporin oder Bacitracin auf, um Infektionen vorzubeugen. Konsultieren Sie vor der Anwendung Ihren Arzt, wenn Sie gegen diese Art von Medikamenten allergisch sind.

* Verband: Decken Sie den Bereich mit einem sauberen Verband ab, insbesondere wenn es sich um eine offene Wunde handelt oder Sie die Gefahr haben, erneut daran herumzuzupfen. Dies schützt es vor weiteren Reizungen und ermöglicht die Heilung.

6. Achten Sie auf Anzeichen einer Infektion: Überwachen Sie den Bereich auf Anzeichen einer Infektion, wie zum Beispiel:

* Erhöhte Rötung

* Schwellung

* Eiter

* Erhöhte Schmerzen

* Fieber (selten, aber möglich)

Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Langfristige Strategien zum Aufgeben der Gewohnheit:

Das Beißen oder Zupfen an der Haut der Fingernägel ist oft eine nervöse Angewohnheit oder eine Möglichkeit, mit Stress oder Langeweile umzugehen. Es zu durchbrechen erfordert eine bewusste Anstrengung und kann einige Zeit dauern. So geht's:

1. Auslöser identifizieren: Achten Sie darauf, wann Sie zum Nägelkauen neigen. Ist es, wenn Sie gestresst, gelangweilt, ängstlich oder konzentriert sind? Die Identifizierung Ihrer Auslöser kann Ihnen dabei helfen, Bewältigungsmechanismen zu entwickeln.

2. Ersetzen Sie die Gewohnheit: Finden Sie alternative Verhaltensweisen, auf die Sie sich einlassen können, wenn Sie den Drang verspüren, zu beißen oder zu pflücken. Einige Ideen:

* Fidget Toys: Verwenden Sie einen Stressball, einen Fidget Spinner oder ein anderes Fidget-Spielzeug, um Ihre Hände zu beschäftigen.

* Beschäftigen Sie Ihre Hände: Stricken, Zeichnen, Schreiben oder das Spielen eines Musikinstruments können Ihre Hände beschäftigen und Ihren Geist vom Beißen ablenken.

* Kaugummi: Kaugummi kauen oder an einem Bonbon lutschen kann die orale Fixierung stillen.

* Tiefenatmungsübungen: Wenn Stress oder Angst ein Auslöser sind, üben Sie Atemübungen oder Meditation.

3. Machen Sie Ihre Nägel weniger attraktiv:

* Halten Sie die Nägel kurz: Kurze Nägel sind weniger verlockend zum Kauen.

* Tragen Sie einen bitter schmeckenden Nagellack auf: Es gibt Nagellacke, die speziell dafür entwickelt wurden, bitter zu schmecken und Sie vom Beißen abzuhalten.

* Halten Sie Ihre Nägel gepflegt: Regelmäßige Maniküre kann dazu führen, dass Sie Ihre Nägel besser wahrnehmen und weniger anfällig für Schäden sind.

4. Häufig mit Feuchtigkeit versorgen: Trockene Haut rund um Ihre Nägel schält sich eher ab und wird zum Knabbern verlockend. Halten Sie Ihre Hände und Nagelhaut mit Lotion oder Nagelhautöl gut mit Feuchtigkeit versorgt.

5. Physische Barrieren nutzen:

* Pflaster: Bedecken Sie Ihre Fingerspitzen mit Pflastern, insbesondere wenn die Gefahr eines Beißens am größten ist. Dies stellt eine physische Barriere dar und erinnert Sie daran, nicht zu beißen.

* Handschuhe: Tragen Sie Handschuhe, wenn Sie untätig sind, z. B. beim Fernsehen oder Lesen.

6. Selbstbewusstsein und positive Verstärkung:

* Beachten Sie, wann Sie es tun: Seien Sie sich dessen bewusst, wenn Sie unbewusst beißen oder zupfen.

* Belohnen Sie sich selbst: Feiern Sie kleine Erfolge. Wenn Sie einen Tag, eine Woche oder einen Monat ohne Beißen auskommen, belohnen Sie sich mit etwas, das Ihnen Spaß macht (das hat nichts mit Nägelkauen zu tun!).

7. Suchen Sie professionelle Hilfe: Wenn Sie alles versucht haben und die Gewohnheit immer noch nicht aufgeben können, sollten Sie die professionelle Hilfe eines Therapeuten oder Beraters in Betracht ziehen. Sie können Ihnen dabei helfen, zugrunde liegende Probleme zu identifizieren und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

8. Vermeiden Sie aggressive Chemikalien: Begrenzen Sie den Kontakt mit aggressiven Reinigungschemikalien.

Wann man einen Arzt aufsuchen sollte:

* Anzeichen einer Infektion: (Rötung, Schwellung, Eiter, Schmerzen, Fieber)

* Wunde heilt nicht: Wenn die Wunde nach einigen Tagen keine Anzeichen einer Heilung zeigt.

* Tiefe oder schwere Wunde: Wenn Sie versehentlich eine große Menge Haut abreißen oder die Wunde sehr tief ist.

* Anhaltende Gewohnheit: Wenn es Ihnen schwerfällt, die Gewohnheit aufzugeben, und dies erhebliche Belastungen verursacht oder Ihr tägliches Leben beeinträchtigt.

Es kann eine Herausforderung sein, die Gewohnheit aufzugeben, in die Fingernägel zu kauen, aber mit Beharrlichkeit und den richtigen Strategien ist es möglich. Seien Sie geduldig mit sich selbst und feiern Sie Ihre Fortschritte auf dem Weg. Viel Glück!

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