1. Tiertest:
* Das Problem: In der Vergangenheit wurden Make -up- und kosmetische Zutaten an Tieren (Kaninchen, Mäuse, Meerschweinchen usw.) getestet, um ihre Sicherheit für den menschlichen Gebrauch zu bewerten. Bei diesen Tests werden häufig Produkte auf die Haut oder die Augen des Tieres angewendet oder sie dazu gezwungen, Substanzen aufzunehmen. Die Tiere leiden oft stark unter Reizungen, Verbrennungen, Blindheit, Organschäden und letztendlich den Tod.
* Ethische Bedenken: Gegner argumentieren, dass Tierversuche von Natur aus grausam und unethisch sind. Sie glauben, dass Tiere das Recht haben, frei von unnötigem Leiden zu leben. Die Tests werden häufig als unzuverlässige Prädiktoren für menschliche Reaktionen aufgrund physiologischer Unterschiede zwischen den Arten angesehen.
* Alternativen existieren: Wissenschaftler haben zahlreiche alternative Testmethoden entwickelt, an denen keine Tiere beteiligt sind. Dazu gehören:
* In -vitro -Test: Verwendung menschlicher Zellkulturen oder Gewebe zur Bewertung der Toxizität.
* Computermodellierung: Vorhersage, wie eine Substanz auf der Grundlage ihrer chemischen Struktur reagiert.
* Menschenhelfer Studien: Tests an Einwilligungen menschlicher Teilnehmer unter kontrollierten Bedingungen.
* Verwenden von Zutaten mit sicherer Verwendung: Verweilen Sie sich auf Zutaten, die sich bereits als sicher für den menschlichen Gebrauch erwiesen haben.
* Vorschriften: Viele Länder und Regionen haben Tiertests auf Kosmetika verboten oder eingeschränkt, darunter die Europäische Union, Indien, Israel, Norwegen, die Schweiz, Australien, Großbritannien, Südkorea, Taiwan, Mexiko und mehrere US -Bundesstaaten. In einigen Ländern, insbesondere in China für importierte Kosmetika (mit einigen Ausnahmen), sind jedoch noch Tierversuche erforderlich.
2. Zutaten von Tieren:
* Das Problem: Viele Make -up- und kosmetische Produkte enthalten Zutaten, die von Tieren stammen. Häufige Beispiele sind:
* Bienenwachs: Als Verdicker und Emulgator verwendet.
* Honig: Wird für seine feuchtigkeitsspendenden und antibakteriellen Eigenschaften verwendet.
* lanolin: Abgeleitet von Schafswolle; verwendet als Schweiß.
* Carmine (Cochinealextrakt): Ein rotes Pigment, das aus zerkleinerten Insekten (cochineale Käfer) stammt.
* Guanine: Ein kristallines Material aus Fischschuppen, mit der schimmere oder Perleneffekte hinzugefügt werden.
* Squalene: Traditionell aus Haifischleberöl abgeleitet (pflanzlich abgeleitete Squalan ist jetzt häufiger).
* Talg: Tierfett als Schahnen verwendet.
* Kollagen: Abgeleitet von tierischen Geweben (oft Rinder oder Marine); Wird für die vermeintlichen hautplumpenden Eigenschaften verwendet.
* Ethische Bedenken:
* Tierschutz: Auch wenn die Tiere nicht speziell für kosmetische Zutaten getötet werden, können die landwirtschaftlichen Praktiken als unmenschlich angesehen werden. Zum Beispiel können Bienenzuchtpraktiken schädlich für die Gesundheit von Bienen sein, und die Wollproduktion kann grausame Praktiken wie Mulesing beinhalten.
* Veganismus: Veganer verzichten auf die Verwendung tierischer Produkte, einschließlich der in Kosmetik enthaltenen Produkte. Für sie widerspricht die Verwendung tierischer Zutaten ihrer ethischen Haltung.
* Religiöse Überzeugungen: Einige Religionen haben diätetische und andere Einschränkungen, die sich auf kosmetische Zutaten erstrecken.
* Alternativen existieren: Für fast jeden von Tier abgeleiteten Zutaten steht eine pflanzliche oder synthetische Alternative zur Verfügung. Beispielsweise kann Carnuba-Wachs Bienenwachs ersetzen, von Pflanzen abgeleitete Öle können Lanolin ersetzen und synthetische Farbtöne können Karmin ersetzen.
Key Takeaways:
* Die Kontroverse ergibt sich sowohl aus der grausamen Behandlung von Tieren bei der Prüfung als auch der Verwendung von tierischen Zutaten, auch wenn diese Zutaten nicht direkt durch Tierquälerei erhalten werden.
* Viele Verbraucher suchen nach "grausamkeitsfreien" und/oder "veganen" Kosmetika, um ihre Kaufentscheidungen mit ihren ethischen Überzeugungen auszurichten.
* Die Verfügbarkeit alternativer Testmethoden und pflanzlicher Zutaten treibt die Nachfrage nach tierfreundlichen Kosmetika vor und drängt Unternehmen, mehr ethische Praktiken einzusetzen.
Für Verbraucher ist es wichtig, ihre Recherchen durchzuführen, Labels sorgfältig zu lesen und Marken zu unterstützen, die ihren Werten übereinstimmen. Suchen Sie nach Zertifizierungen wie "Spring Bunny" (nach Grausamkeitsfrei) oder "Vegan Action" (für Vegan), um fundierte Entscheidungen zu treffen.