* Melaninabbau: Melanin ist das Pigment, das dem Haar seine Farbe verleiht. UV-Strahlen, insbesondere UVB, können Melaninmoleküle abbauen. Wenn Melanin zerstört wird, erscheint das Haar heller.
* Oxidation: UV-Strahlung führt auch zu einer Oxidation des Melanins. Durch diesen Vorgang kann die Haarfarbe aufgehellt werden, was oft zu rötlichen oder messingfarbenen Tönen führt.
* Keratinschaden: UV-Strahlen können auch die Proteinstruktur des Haares, Keratin genannt, schädigen. Obwohl beschädigtes Keratin nicht direkt für die Aufhellung der Farbe verantwortlich ist, kann es das Haar poröser und anfälliger für einen weiteren Melaninabbau machen.
* Andere Faktoren:
* Salzwasser: Salzwasser (z. B. Schwimmen im Meer) kann dem Haar Feuchtigkeit entziehen und es dadurch anfälliger für UV-Schäden machen. Auch das Salz selbst kann eine leicht bleichende Wirkung haben.
* Chlor: Chlor in Schwimmbädern kann mit Kupfer und anderen Metallen im Wasser reagieren, die sich dann an das Haar binden und insbesondere bei hellerem Haar einen grünlichen Farbton erzeugen können. Außerdem kann es das Haar poröser und reaktionsfähiger gegenüber UV-Schäden machen.
* Hitze: Auch die Hitze der Sonne kann zu Haarschäden führen und das Haar anfälliger für die Auswirkungen der UV-Strahlung machen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kombination aus UV-Strahlung, die Melanin abbaut, Salzwasser-/Chlor-Exposition und Hitze zum Aufhellungseffekt beiträgt, der in den Sommermonaten im Haar beobachtet wird.