* Oxidationsmittel: Wasserstoffperoxid (H₂O₂) ist das häufigste Oxidationsmittel. Es dringt in den Haarschaft ein und zersetzt das natürliche Melaninpigment, das dem Haar seine Farbe verleiht. Andere manchmal verwendete Oxidationsmittel umfassen Natriumpercarbonat.
* Alkalisches Mittel: Dieser Inhaltsstoff, häufig Ammoniumhydroxid (NH₄OH) oder Ethanolamin, öffnet die Haarkutikula (die äußere Schicht des Haarschafts), damit das Oxidationsmittel eindringen und mit dem Melanin reagieren kann. Das alkalische Mittel trägt außerdem zur Aktivierung und Stabilisierung des Oxidationsmittels bei.
Zusätzlich zu diesen beiden Hauptbestandteilen können Haarbleichformeln auch Folgendes enthalten:
* Stabilisatoren: Diese tragen dazu bei, die Stabilität und Wirksamkeit des Wasserstoffperoxids aufrechtzuerhalten.
* Conditioner und Öle: Diese werden hinzugefügt, um das Haar vor Schäden während des Bleichvorgangs zu schützen. Gängige Inhaltsstoffe sind Mineralöl, Silikone oder pflanzliche Öle.
* Verdickungsmittel: Diese sorgen für eine cremigere Konsistenz und erleichtern das Auftragen.
* Chelatbildner: Diese helfen dabei, Metallionen aus dem Haar zu entfernen, die den Bleichvorgang stören und Schäden verursachen können.
* Duft: Um den chemischen Geruch der anderen Zutaten zu überdecken.
* Toner oder Farbstoffe: Einige Bleichsets enthalten Toner oder Farbstoffe, die dabei helfen, unerwünschte Farbtöne (wie Gelb oder Orange) nach dem Bleichvorgang zu neutralisieren.
* Persulfate: Diese verstärken die Aufhellungskraft des Bleichmittels. Zu den gängigen Persulfaten gehören Ammoniumpersulfat, Kaliumpersulfat und Natriumpersulfat.
Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Inhaltsstoffe und ihre Konzentrationen je nach Marke und Art des Bleichmittels variieren können.