* Status und Rang: Die Heru, insbesondere solche, die aus kostbaren Materialien wie Knochen oder Elfenbein gefertigt oder mit Federn und komplizierten Schnitzereien verziert waren, waren Indikatoren für den sozialen Status, die Abstammung und das Mana (spirituelle Kraft oder Prestige) einer Person. Hochrangige Persönlichkeiten und Häuptlinge trugen oft kunstvolle Heru, um ihre Bedeutung zu symbolisieren.
* Spirituelle Bedeutung: Das Haar selbst galt in der Māori-Kultur als Tapu (heilig) und stellte eine Verbindung zum spirituellen Reich und zur Ahnenlinie dar. Der Heru half dabei, die Haare ordentlich zu ordnen, was den Respekt vor diesem heiligen Aspekt des Körpers widerspiegelte.
* Verzierung und Schönheit: Heru waren dekorative Gegenstände, die das Erscheinungsbild einer Person hervorhoben und zu ihrer Gesamtverzierung beitrugen. Die komplizierten Designs und Materialien, die bei ihrem Bau verwendet wurden, waren ein Beweis für die Kunstfertigkeit und Handwerkskunst der Māori.
* Praktische Verwendung: Der Heru war zwar dekorativ, diente aber auch dem praktischen Zweck, das Haar an Ort und Stelle zu halten, insbesondere bei Männern, die ihr Haar oft lang trugen.
* Geschlechtsunterschiede: Während sowohl Männer als auch Frauen Heru trugen, unterschieden sich die Stile und Materialien oft. Männliche Heru waren typischerweise größer und aufwändiger gestaltet und spiegelten ihre Rolle als Krieger und Anführer wider, während weibliche Heru möglicherweise zarter und raffinierter waren.