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Wie Metallsalze mit Haaren interagieren:Ein tiefer Einblick

Metallsalze in Haarfärbemitteln und anderen Haarprodukten reagieren mit Schwefel im Keratinprotein des Haares .

Hier eine ausführlichere Erklärung:

* Keratin: Haare bestehen hauptsächlich aus Keratin, einem Protein, das reich an schwefelhaltigen Aminosäuren wie Cystein ist.

* Disulfidbindungen: Diese Schwefelatome bilden Disulfidbindungen (S-S) innerhalb und zwischen Keratinmolekülen. Diese Bindungen sind entscheidend für die Stärke, Struktur und Elastizität des Haares.

* Reaktion mit Metallsalzen: Metallsalze (wie Bleiacetat, Silbernitrat, Kupfersulfat usw.) können mit diesen Disulfidbindungen reagieren. Die Metallionen in den Salzen ersetzen einen Teil der Wasserstoffatome in den Schwefelverbindungen.

* Unvorhersehbare Ergebnisse: Durch diese Reaktion können neue, unvorhersehbare Verbindungen im Haar entstehen. Dies kann dazu führen:

* Farbänderungen: Die Haarfarbe kann dunkler werden oder grünlich, bläulich oder rötlich werden, wenn nach einem Metallsalzprodukt ein Entwickler auf Peroxidbasis verwendet wird.

* Schäden am Haar: Die Reaktion kann das Haar schwächen und schädigen, wodurch es spröde, trocken und bruchanfällig wird.

* Wärme beim Dauerwellen oder Entspannen: Wenn Metallsalze vorhanden sind, kann es bei Dauerwellen- oder Entspannungsprozessen zu übermäßiger Hitzeentwicklung und sogar zu Verbrennungen im Haar und auf der Kopfhaut kommen.

Zusammenfassung:

Metallsalze im Haar reagieren mit dem Schwefel im Keratinprotein, zerstören die Disulfidbindungen und verursachen eine Reihe unerwünschter Auswirkungen auf die Farbe, Stärke und allgemeine Gesundheit des Haares.