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DIY blaues Haar:Temporäre Tönungen und die Chemie der Haarfärbemittel verstehen

Blaues Haarfärbemittel von Grund auf herzustellen, ist zu Hause mit einfachen Zutaten nicht wirklich möglich. Haarfärbemittel basieren auf komplexen chemischen Reaktionen, um die Farbe dauerhaft im Haarschaft einzulagern. Die erforderlichen Verbindungen sind in der Regel synthetisch und werden in Laboren hergestellt.

Wenn Sie jedoch auf der Suche nach VORÜBERGEHENDEM sind Wie Sie Ihre Haare blau färben oder Informationen zum Herstellungsprozess von professionellen Haarfärbemitteln im Allgemeinen erhalten, finden Sie hier eine Aufschlüsselung:

Ich. Temporäre blaue Haartönung (nicht färben!)

Diese Methoden *beschichten* den Haarschaft, anstatt ihn chemisch zu verändern. Die Farbe wird mit Shampoo ausgewaschen. Sie sind im Allgemeinen sicher, aber achten Sie darauf, keine Flecken auf Kleidung oder Oberflächen zu hinterlassen.

* Kool-Aid: Dies ist insbesondere bei hellerem Haar eine beliebte und kostengünstige Option.

* Anleitung: Mischen Sie eine Packung blaues Kool-Aid (blaue Himbeerlimonade ist eine gute Wahl) mit einer kleinen Menge Wasser zu einer Paste. Tragen Sie es auf sauberes, feuchtes Haar auf. Lassen Sie es 30 Minuten oder länger ruhen. Gründlich ausspülen. Die Farbintensität hängt von Ihrer Haarfarbe und der Einwirkzeit ab. Hinweis:Kool-Aid kann manchmal dazu führen, dass sich das Haar trocken anfühlt.

* Haarkreide: Lässt sich leicht auftragen und leicht auswaschen.

* Anleitung: Befeuchten Sie die Haarpartie, die Sie färben möchten, leicht. Reiben Sie die Haarkreide in einer Abwärtsbewegung am Haarschaft auf und ab. Mit Haarspray versiegeln.

* Haarwachs/Pomade: Fügt Farbe und Halt hinzu.

* Anleitung: Tragen Sie eine kleine Menge auf Ihre Hände auf und verteilen Sie sie gleichmäßig im trockenen Haar. Nach Wunsch stylen.

* Spray für gefärbtes Haar: Praktisch, kann aber steif sein.

* Anleitung: Halten Sie die Dose 15 bis 20 cm von Ihrem Haar entfernt und sprühen Sie in kurzen Stößen.

Wichtige Überlegungen zu temporären Methoden:

* Haarfarbe: Diese Methoden funktionieren am besten bei hellblondem oder gebleichtem Haar. Dunkleres Haar erhält, wenn überhaupt, nur eine dezente Tönung.

* Porösität: Geschädigtes oder poröses Haar nimmt die Farbe leichter auf, sodass die Farbe möglicherweise länger hält und sich schwerer vollständig auswaschen lässt.

* Teststrang: Testen Sie jede Methode IMMER zuerst an einer kleinen, versteckten Haarsträhne, um zu sehen, wie die Farbe ankommt und wie leicht sie sich auswaschen lässt.

* Schutz: Tragen Sie Handschuhe und alte Kleidung, um Flecken auf Ihrer Haut und Kleidung zu vermeiden. Schützen Sie auch Ihre Badezimmeroberflächen.

II. Wie professionelles Haarfärbemittel hergestellt wird (die komplexe Realität)

Die Herstellung permanenter oder semipermanenter Haarfärbemittel erfordert ein tiefes Verständnis der Chemie und spezielle Ausrüstung. Es ist kein DIY-Projekt! Hier eine vereinfachte Übersicht:

1. Formulierung:

* Farbstoffe: Hierbei handelt es sich um komplexe organische Moleküle, die in den Haarschaft eindringen und Farbe ablagern sollen. Zu den gängigen Typen gehören:

* *Vorläufer:* Kleine Moleküle, die im Haar miteinander reagieren und größere, farbige Moleküle bilden. Beispiele hierfür sind Paraphenylendiamin (PPD) und seine Derivate. Diese werden häufig mit Kopplern gekoppelt.

* *Koppler:* Diese reagieren mit den Vorläufern, um die Farbe und Größe des Farbstoffmoleküls zu verändern.

* *Direktfarbstoffe:* Hierbei handelt es sich um vorgeformte Farbmoleküle, die Farbe direkt auf das Haar auftragen können (wird in semipermanenten Farbstoffen verwendet).

* Oxidationsmittel: Typischerweise Wasserstoffperoxid (Entwickler). Dadurch wird die Haarkutikula geöffnet, die Farbstoffe können eindringen und die Vorläufer reagieren und bilden größere Farbstoffmoleküle. Die Konzentration von Wasserstoffperoxid bestimmt die Aufhellungskraft (wie stark es die natürliche Haarfarbe aufhellt).

* Alkalisierungsmittel: Normalerweise Ammoniak oder ein Ammoniakersatz (z. B. Monoethanolamin – MEA). Dadurch erhöht sich der pH-Wert des Haares, wodurch sich die Schuppenschicht öffnet und der Oxidationsprozess erleichtert wird.

* Andere Zutaten: Konditionierer, Stabilisatoren, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Duftstoffe und pH-Regler werden hinzugefügt, um die Leistung, Textur und Haltbarkeit des Farbstoffs zu verbessern.

2. Herstellungsprozess:

* Mischen: Präzise Mengen jeder Zutat werden in großen Bottichen unter kontrollierten Bedingungen sorgfältig gemischt.

* Qualitätskontrolle: Jede Charge wird auf Farbgenauigkeit, pH-Wert, Viskosität, Stabilität und Sicherheit getestet.

* Verpackung: Der Farbstoff wird in Tuben oder Flaschen verpackt.

Warum Sie zu Hause kein professionelles Färbemittel herstellen können:

* Sicherheit: Viele der in Haarfärbemitteln verwendeten Chemikalien sind ätzend, reizend oder potenziell allergen. Der Umgang mit ihnen erfordert entsprechende Sicherheitsausrüstung und entsprechende Kenntnisse.

* Präzision: Das Verhältnis der Inhaltsstoffe muss genau sein, um die gewünschte Farbe zu erzielen und eine Schädigung des Haares zu vermeiden.

* Ausrüstung: Sie benötigen spezielle Geräte zum Mischen, Erhitzen und Testen des Farbstoffs.

* Wissen: Um ein sicheres und wirksames Haarfärbemittel zu entwickeln, ist ein gründliches Verständnis der Chemie unerlässlich.

Fazit:

Während Sie mit Haushaltszutaten mit temporären Blautönungen experimentieren können, ist die Herstellung professioneller Haarfärbemittel zu Hause weder machbar noch sicher. Kaufen Sie am besten professionell formulierte Farbstoffe von renommierten Marken und befolgen Sie die Anweisungen sorgfältig. Wenn Sie sich beim Färben Ihrer Haare unsicher sind, wenden Sie sich an einen professionellen Friseur.