1. Melanin brechen:
* Melanin: Das Haar hat seine Farbe von einem Pigment namens Melanin. Es gibt zwei Haupttypen:
* Eumelanin: Verantwortlich für braune und schwarze Haare.
* Pheomelanin: Verantwortlich für rote und blonde Haare.
* Oxidationsprozess: Wasserstoffperoxid ist ein starkes Oxidationsmittel. Wenn es auf Haare aufgetragen wird, werden sauerstofffreie Radikale freigesetzt. Diese Radikale greifen die Melaninmoleküle im Haarschaft an.
* Melaninabbau: Die Sauerstoffradikalen zerlegen die großen, komplexen Melaninmoleküle in kleinere, farblose Komponenten. Dieser Prozess erleichtert das Haar im Wesentlichen, indem die Konzentration von Melanin reduziert wird. Je mehr Melanin niedergebrochen ist, desto leichter wird das Haar.
2. Veränderung der Haarstruktur:
* Haarwellenschichten: Die Haarschaft hat drei Hauptschichten:
* Nagelhaut: Die äußerste Schutzschicht.
* Kortex: Die mittlere Schicht, die Melanin enthält und für die Haarstärke und Elastizität verantwortlich ist.
* Medulla: Die innerste Schicht (nicht immer vorhanden).
* Penetration: Wasserstoffperoxid, häufig mit Hilfe eines alkalischen Mittel wie Ammoniak (in Haarfärbemformulierungen), dringt in die Nagelhautschicht ein und tritt in den Kortex ein.
* Proteinbindungen schwächen: Wasserstoffperoxid kann nicht nur die Proteinstruktur des Haares (Keratin) beeinflussen. Es kann einige der Disulfidbindungen stören, die dem Haar ihre Stärke verleihen.
* Schwellung der Haarschaft: Der Oxidations- und Penetrationsprozess kann dazu führen, dass der Haarschaft anschwillt und poröser wird. Dies macht das Haar anfälliger für Beschädigungen und Bruch.
3. Die Rolle von pH und Aktivatoren:
* Alkalische Umgebung: Wasserstoffperoxid funktioniert am besten in einer alkalischen (hohen pH -Umgebung). Ammoniak (NH₃) oder andere alkalische Wirkstoffe werden häufig zu Haarbleichmittel hinzugefügt. Die Alkalität hilft:
* Öffnen Sie die Haarschneidhut, sodass das Wasserstoffperoxid effektiver eindringen kann.
* Aktivieren Sie das Wasserstoffperoxid, wodurch es reaktiver wird.
* Beschleuniger (Aktivatoren): Einige Bleichprodukte umfassen Beschleuniger wie Persulfates. Diese Verbindungen tragen dazu bei, den Bleichprozess zu steigern und den Blitzeffekt zu beschleunigen. Sie tragen auch zum Gesamtschadenpotential bei.
Zusammenfassend:
Wasserstoffperoxid Bleichte Haare durch:
. sie farblos machen und die allgemeine Farbintensität des Haares reduzieren.
* durch die Haarwelle durchdringen mit Hilfe von alkalischen Wirkstoffen.
* potenziell schwächen Proteinbindungen Innerhalb der Haarstruktur, die zu Beschädigungen und erhöhter Porosität führen kann.
* am besten in einer alkalischen Umgebung arbeitet, Dies wird häufig durch Zugabe von Ammoniak oder anderen alkalischen Chemikalien erreicht.
Wichtige Überlegungen:
* Konzentration: Die Konzentration von Wasserstoffperoxid in einem Bleichprodukt bestimmt die Aufhellungsleistung und das Potenzial für Schäden. Höhere Konzentrationen bleichten schneller, sind aber auch schädlicher.
* Verarbeitungszeit: Je länger das Wasserstoffperoxid in Kontakt mit dem Haar bleibt, desto leichter wird das Haar. Längere Verarbeitungszeiten erhöhen jedoch auch das Schadensrisiko.
* Haarzustand: Vorbestehende Schäden, Trockenheit oder chemische Behandlungen können das Haar anfälliger für die Auswirkungen des Bleiches machen.
* Professionelle Anwendung: Es wird oft empfohlen, Haare professionell gebleicht zu haben, insbesondere für erhebliche Farbänderungen. Fachleute verfügen über die Erfahrung und das Wissen, um den Schaden zu minimieren und die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
* Pflege nach dem Bleichen: Nach dem Bleichen ist es entscheidend, tiefe Conditioner, Proteinbehandlungen und andere Produkte zu verwenden, um die Feuchtigkeit aufzufüllen und das Haar zu stärken.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Bleichen ein chemischer Prozess ist, der das Haar schwächen und schädigen kann, wenn sie nicht sorgfältig durchgeführt werden. Befolgen Sie immer die Anweisungen des Herstellers und priorisieren Sie die Haargesundheit.