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Haarbleichung:Eine chemische Aufschlüsselung des Prozesses

Wenn Sie Haarbleiche auf Ihr Haar auftragen, kommt es zu einer chemischen Reaktion, die die Farbe Ihres Haares aufhellt. Hier ist eine Aufschlüsselung dessen, was passiert:

* Oxidation: Die Wirkstoffe in Haarbleichmitteln, typischerweise Wasserstoffperoxid und ein alkalisierendes Mittel wie Ammoniak, wirken zusammen, um das Melanin in Ihrem Haar zu oxidieren. Melanin ist das Pigment, das Ihrem Haar seine natürliche Farbe verleiht.

* Öffnen der Nagelhaut: Der alkalisierende Wirkstoff im Bleichmittel hebt die Schuppenschicht des Haares (die äußerste Schicht) an und ermöglicht so dem Wasserstoffperoxid, in den Haarschaft einzudringen.

* Melaninabbau: Im Haarschaft angekommen, zersetzt das Wasserstoffperoxid die Melaninmoleküle. Je mehr Melanin abgebaut wird, desto heller werden die Haare.

* Schädigung der Haarstruktur: Bleichmittel können die Proteinstruktur (Keratin) des Haares schwächen. Dies kann zu Trockenheit, Sprödigkeit, Haarbruch und Spliss führen. Das Ausmaß der Schädigung hängt von der Stärke des Bleichmittels, der Verweildauer auf dem Haar und der allgemeinen Gesundheit des Haares ab.

* Verätzungsgefahr: Wenn Bleichmittel zu lange auf der Kopfhaut verbleiben oder zu stark sind, kann es zu Verätzungen der Kopfhaut kommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Haarbleichmittel das Haar aufhellen, indem sie das Pigment Melanin oxidieren, aber bei unsachgemäßer Anwendung auch die Haarstruktur schädigen und möglicherweise die Kopfhaut verbrennen können.