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Wann haben die Männer angefangen, ihre Haare kurz zu schneiden und warum?

Die Verschiebung zu kürzeren Frisuren für Männer ist ein komplexes Phänomen mit Wurzeln in verschiedenen historischen, sozialen und kulturellen Faktoren. Es gab keinen einzigen, endgültigen Moment, sondern eine schrittweise Entwicklung:

Schlüsselperioden und Einflüsse:

* Antike Zeiten: In vielen alten Zivilisationen (z. B. römische Soldaten) war kurzes Haar für Kampf und Hygiene praktisch. Lange Haare könnten eine Haftung im Kampf sein. In anderen alten Kulturen (z. B. Ägypter, Griechen) war jedoch lange Haare mit Macht, Status und Religion verbunden, obwohl die Haarlänge der Männer immer noch kürzer sein konnte als Frauen.

* Mittelalterszeitraum: Die Haarlänge variierte je nach Ära und sozialer Klasse. Kürzere Haare könnten mit Arbeiterklassen oder religiösen Ordnungen in Verbindung gebracht werden, während längeres Haar manchmal ein Zeichen für Adel war.

* Der Einfluss des Militärs (17. bis 20. Jahrhundert): Der Aufstieg stehender Armeen und zunehmend standardisierteres militärisches Erscheinungsbild spielte eine bedeutende Rolle. Militärische Haarschnitte wie die Crew Cut und Buzz Cut waren praktisch für Hygiene, Gleichmäßigkeit und Vermeidung von Verstrickungen an Ausrüstung. Der militärische Einfluss brach in das zivile Leben aus und förderte kürzere Stile als männlich und diszipliniert.

* Industrial Revolution (18. 19. Jahrhundert): Als Männer zunehmend in Fabriken und industriellen Umgebungen arbeiteten, wurden kürzere Haare praktischer. Langes Haar könnte ein Sicherheitsrisiko um Maschinen darstellen und in verschmutzten Umgebungen schwieriger zu bleiben.

* Anfang des 20. Jahrhunderts: Kurzfrisuren wurden im frühen 20. Jahrhundert weiter verbreitet. Die Erfindung neuer Haarstyling -Tools und die Zugänglichkeit von Friseurläden trugen ebenfalls dazu bei.

* Erster Weltkrieg und darüber hinaus: Die Weltkriege verfestigten die Assoziation von Kurzhaaren mit Männlichkeit und Patriotismus. Soldaten mussten aus praktischen Gründen kurze Haare haben, und dieser Stil wurde bei ihrer Rückkehr modisch.

* moderne Ära (20. und 21. Jahrhundert): Während kürzere Stile im Allgemeinen die Norm für Männer in westlichen Kulturen waren, gab es Zeiträume, in denen längere Haare eine Wiederbelebung erlebten (z. B. die 1960er und 70er Jahre mit der Gegenkulturbewegung). Heute gibt es eine Vielzahl akzeptabler Frisuren für Männer, von sehr kurzen bis längeren Stilen, die eine größere Meinungsfreiheit widerspiegeln.

Gründe für die Verschiebung:

* Praktikabilität: Kurzes Haar ist leichter zu pflegen, zu waschen und zu stylen, insbesondere in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen.

* Hygiene: Kurzhaare sind leichter sauber zu halten und das Risiko von Läusen und anderen Befall zu verringern.

* Militärischer Einfluss: Der Schwerpunkt des Militärs auf kurze, einheitliche Frisuren hatte einen erheblichen Einfluss auf die zivile Mode.

* Männlichkeit und soziale Normen: Kurzhaare wurden mit Männlichkeit, Disziplin und Konformität verbunden, insbesondere im 20. Jahrhundert.

* Industrialisierung: Die Verlagerung vom Agrar zu Industriewirtschaften machte kürzere Haare für Männer, die in Fabriken und anderen industriellen Umgebungen arbeiten, kürzeres Haar.

* soziale Einstellungen ändern: In bestimmten Zeiträumen konnten längere Haare als rebellisch oder mit konterkulturellen Bewegungen in Verbindung gebracht werden, was zu einer Rückkehr zu kürzeren, konventionelleren Stilen führt.

* Mode und Trends: Wie jeder Aspekt der Mode sind Frisuren Trends ausgesetzt. Friseure, Magazine und Prominente beeinflussen, welche Stile zu unterschiedlichen Zeiten populär werden.

Abschließend war der Schritt in Richtung kürzerer Frisuren für Männer kein einzigartiges Ereignis, sondern ein schrittweise Prozess, der von Praktikabilität, militärischem Einfluss, sich entwickelnden sozialen Normen und verändernden Wirtschaftslandschaften angetrieben wird. Während längere Haare eine Wiederbelebungsperiode verzeichnet haben, hat es die Assoziation von kurzem Haar mit Männlichkeit und Praktikabilität in vielen Kulturen zu einem anhaltenden Trend gemacht.