1. Evolutionäre Anpassung:Thermoregulation (cool bleibt)
* Schweißdrüsen: Als sich Menschen zu aktiven Jägern der afrikanischen Savanne entwickelten, brauchten wir einen Weg, um unsere Körpertemperatur effizient zu regulieren. Eine entscheidende Anpassung war die Entwicklung von mehr Eccrin -Schweißdrüsen (der Typ, der wässrigen Schweiß für das Abkühlen auf unserer Haut erzeugt.
* reduziertes Haar erleichtert Kühlung: Eine dichte Fellschicht hätte Hitze gefangen und die Wirksamkeit der Schweißverdunstung behindert. Das Reduzieren von Körperhaaren ließ den Schweiß effizienter verdampfen und uns kühler hielten.
* Bipedalismus: Wenn man aufrecht geht, wird mehr von unserer Oberfläche der Sonne und des Windes ausgesetzt, wodurch weniger Haare ausgewählt werden, um die Wärmeabteilung zu unterstützen.
2. Genetik:
* Genregulation, nicht Verlust: Es ist nicht unbedingt, dass wir die Gene für dickes Haar verloren haben. Stattdessen wurde die Expression dieser Gene modifiziert. Regulatorische Gene (Gene, die kontrollieren, wann und wo andere Gene ein- oder ausgeschaltet sind) haben sich entwickelt, um das Haarwachstum in vielen Bereichen des Körpers zu unterdrücken.
* Variabilität: Haarheit ist ein sehr unterschiedliches Merkmal. Einige Menschen sind von Natur aus viel haariger als andere. Diese Variabilität wird durch genetische Unterschiede angetrieben, die die Entwicklung der Haarfollikel und die Empfindlichkeit gegenüber Hormonen beeinflussen.
* ethnischer Hintergrund: Die Haardichte und -verteilung variieren zwischen verschiedenen Populationen, was unterschiedliche selektive Drücke in verschiedenen Umgebungen über lange Zeiträume widerspiegelt.
3. Hormone:
* Androgene (Testosteron): Androgene wie Testosteron spielen eine bedeutende Rolle beim Haarwachstum, insbesondere in Bereichen wie dem Gesicht (Bart) und der Schamregion. Die Empfindlichkeit von Haarfollikeln gegenüber Androgenen variiert stark von Individuen und verschiedenen Körperbereichen.
* Haarwachstumszyklus: Hormone beeinflussen den Haarwachstumszyklus, der aus Wachstumsphasen (Anagen), Übergang (Katagen) und Ruhe (Telogen) besteht. Hormonelle Ungleichgewichte können diesen Zyklus stören, was zu Haarausfall oder übermäßigem Haarwachstum führt.
4. Sexuelle Auswahl:
* mögliche Rolle: Einige Theorien schlagen vor, dass weniger Körperhaare durch sexuelle Selektion wünschenswerter wurden. Haarlosigkeit hätte als Zeichen von Gesundheit oder Jugendlichkeit angesehen werden können.
* Parasitenreduktion: Weniger Körperhaare haben möglicherweise auch die Belastung durch Parasiten wie Läuse und Flöhe verringert, was den Einzelnen für potenzielle Freunde attraktiver macht.
5. Haare sind immer noch wichtig (in bestimmten Bereichen):
* Kopfhaare: Das Kopfhaar bietet Schutz vor der Sonne, reguliert die Temperatur auf der Kopfhaut und kissen gegen geringfügige Verletzungen.
* Wimpern und Augenbrauen: Wimpern schützen die Augen vor Staub und Schmutz, während die Augenbrauen dazu beitragen, Schweiß von den Augen abzulenken.
* Scham- und Achselhaarhaare: Diese Bereiche haben apokrine Schweißdrüsen, die dicker, öliger Schweiß erzeugen. Haare in diesen Bereichen können dazu beitragen, diese pheromonhaltigen Sekrete zu fangen und zu zerstreuen. Sie können auch die Reibung während der Bewegung reduzieren.
Zusammenfassend: Wir haben weniger Haare als unsere Primaten -Verwandten, vor allem, weil es für die Thermoregulation vorteilhaft war, da unsere Vorfahren in heißen Umgebungen aktiv, zweibipedale Jäger wurden. Genetik und Hormone spielen auch eine signifikante Rolle bei der Bestimmung der Haarverteilung und -dichte. Während wir den größten Teil unseres Körperhaares verloren haben, behielten wir Haare in Schlüsselbereichen, in denen es noch wichtige Funktionen erfüllt.