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Hauterkrankungen und Schönheitsbehandlungen:Was Sie vermeiden sollten und warum

Viele schwere Hauterkrankungen können Schönheitsbehandlungen verhindern oder kontraindizieren. Dies liegt daran, dass Schönheitsbehandlungen möglicherweise die zugrunde liegende Erkrankung verschlimmern, weitere Reizungen verursachen, Infektionen verbreiten oder medizinische Behandlungen beeinträchtigen können. Hier ist eine Aufschlüsselung einiger wichtiger Bedingungen und warum sie ein Problem darstellen:

Bedingungen, die Schönheitsbehandlungen im Allgemeinen verhindern:

* Aktive Infektionen:

* Bakterielle Infektionen (z. B. Impetigo, Follikulitis, Furunkel): Diese sind hoch ansteckend und können sich während der Behandlung verbreiten. Bei jedem Eingriff können Bakterien tiefer in die Haut eindringen.

* Virusinfektionen (z. B. Herpes Simplex – Fieberbläschen/Fieberblasen, Herpes Zoster – Gürtelrose, Warzen): Ähnlich wie bakterielle Infektionen sind diese ansteckend und Behandlungen könnten das Virus verbreiten. Gürtelrose ist besonders schmerzhaft und kann durch Stimulation verschlimmert werden.

* Pilzinfektionen (z. B. Ringelflechte, Fußpilz, falls im Gesicht vorhanden): Diese können sich auch während der Behandlung ausbreiten und durch Okklusivprodukte verschlimmert werden.

* Entzündliche Hauterkrankungen (aktive Schübe):

* Ekzem/atopische Dermatitis (aktiver Schub): Die Haut ist bereits geschädigt, gereizt und anfällig für Reaktionen. Schönheitsbehandlungen können Entzündungen verschlimmern, Juckreiz verursachen und zu Sekundärinfektionen führen.

* Psoriasis (aktiver Schub): Ähnlich wie bei Ekzemen ist die Haut bei Psoriasis entzündet und kann leicht gereizt werden. Behandlungen können neue Läsionen auslösen oder bestehende verschlimmern (Koebner-Phänomen).

* Rosacea (schwerer Schub): Behandlungen, die Hitze, Reibung oder reizende Inhaltsstoffe beinhalten, können Rötungen, Hitzewallungen und Ausbrüche verschlimmern.

* Schwere Akne (entzündete, zystische Akne): Behandlungen könnten Bakterien einschleppen, die Läsionen weiter entzünden und möglicherweise Narbenbildung verursachen. Einige Aknemedikamente (wie Accutane/Isotretinoin) haben erhebliche Auswirkungen darauf, welche Behandlungen sicher sind.

* Offene Wunden oder Wunden: Dazu gehören Schnitte, Schürfwunden, frische Operationswunden und Geschwüre. Schönheitsbehandlungen können Infektionen hervorrufen und die Heilung verzögern.

* Hautkrebs (aktive oder kürzliche Behandlung): Dies ist eine absolute Kontraindikation, es sei denn, dies wurde von einem Onkologen genehmigt. Behandlungen können die Krebstherapie beeinträchtigen oder möglicherweise Krebszellen stimulieren.

* Schwerer Sonnenbrand: Die Haut ist bereits geschädigt und entzündet. Schönheitsbehandlungen reizen und schädigen die Haut nur noch mehr.

* Schwere allergische Reaktionen: Wenn bei Ihnen eine weit verbreitete allergische Reaktion auftritt, sollte jegliche Schönheitsbehandlung vermieden werden, bis die Reaktion abgeklungen ist.

* Autoimmune Hauterkrankungen (Active Flare):

* Lupus: Kann durch Sonneneinstrahlung und bestimmte Chemikalien ausgelöst oder verschlimmert werden.

* Sklerodermie: Kann zu einer Verdickung und Empfindlichkeit der Haut führen, wodurch Behandlungen unangenehm oder unsicher werden.

* Dermatomyositis: Entzündung der Haut und Muskeln; Behandlungen könnten Entzündungen verschlimmern.

* Blutverdünner (bestimmte Verfahren): Bei Patienten, die Blutverdünner (z. B. Warfarin, Aspirin) einnehmen, kann es bei Behandlungen wie Wachsen, Mikrodermabrasion oder Mikronadelung zu vermehrten Blutergüssen und Blutungen kommen.

Bedingungen, die VORSICHT und ÄNDERUNG der Behandlungen erfordern:

* Diabetes: Bei Patienten mit Diabetes besteht möglicherweise eine beeinträchtigte Wundheilung und ein erhöhtes Infektionsrisiko. Die Behandlungen sollten sanft und vorsichtig sein.

* Schwangerschaft: Viele Inhaltsstoffe sind während der Schwangerschaft aufgrund einer möglichen Schädigung des Fötus kontraindiziert. Auch hormonelle Veränderungen können die Hautempfindlichkeit beeinflussen.

* Allergien/Empfindlichkeiten: Um allergische Reaktionen zu vermeiden, sind eine gründliche Beratung und ein Epikutantest unerlässlich.

* Narbenbildung (Keloid oder hypertrophisch): Einige Behandlungen können die Bildung von Keloidnarben verschlimmern oder diese auslösen.

* Neueste kosmetische Eingriffe: Laserbehandlungen, chemische Peelings und Operationen erfordern eine Heilungsphase, bevor andere Behandlungen durchgeführt werden können.

* Bestimmte Medikamente:

* Accutane/Isotretinoin: Dieses Medikament macht die Haut extrem empfindlich und neigt zur Narbenbildung. Wachsen, Mikrodermabrasion, chemische Peelings und Laserbehandlungen sind im Allgemeinen für mindestens 6 Monate bis ein Jahr nach Absetzen der Medikamente kontraindiziert.

* Topische Retinoide (z. B. Retin-A, Tretinoin): Kann die Empfindlichkeit der Haut erhöhen und sie anfälliger für Reizungen machen.

Wichtige Überlegungen:

* Beratung ist der Schlüssel: Vor *jeder* Behandlung ist eine gründliche Beratung mit einer qualifizierten Kosmetikerin oder Schönheitstherapeutin unerlässlich. Sie müssen Ihre vollständige Krankengeschichte kennen, einschließlich etwaiger Hauterkrankungen, Allergien und Medikamente.

* Ehrlichkeit ist entscheidend: Seien Sie ehrlich über Ihre Krankengeschichte. Das Zurückhalten von Informationen kann ein Risiko für Sie darstellen.

* Patch-Tests: Fordern Sie immer einen Patch-Test an, insbesondere wenn Sie empfindliche Haut haben oder in der Vergangenheit Allergien hatten.

* Arztärztliche Genehmigung: Wenn Sie an einer aktiven Hauterkrankung leiden, ist es immer am besten, die Genehmigung Ihres Hautarztes oder Arztes einzuholen, bevor Sie sich einer Schönheitsbehandlung unterziehen.

* Fachkompetenz: Wählen Sie eine qualifizierte und erfahrene Kosmetikerin, die sich mit Hauterkrankungen auskennt und die Behandlungen entsprechend anpassen kann.

* Hygiene: Stellen Sie sicher, dass der Salon oder die Klinik strenge Hygienepraktiken befolgt, um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern.

* Zutaten: Achten Sie auf die in den Behandlungen verwendeten Inhaltsstoffe und vermeiden Sie bekannte Allergene oder Reizstoffe.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Vorliegen schwerwiegender Hauterkrankungen eine sorgfältige Abwägung erfordert und häufig bestimmte Schönheitsbehandlungen verhindert, da das Risiko einer Verschlimmerung der Erkrankung, der Ausbreitung von Infektionen oder der Beeinträchtigung medizinischer Therapien besteht. Der Sicherheit Priorität einzuräumen und sowohl ein medizinisches Fachpersonal als auch eine qualifizierte Kosmetikerin zu konsultieren, ist von größter Bedeutung.