1. Schutz:
* Physikalische Barriere: Die Haut bietet eine physische Barriere gegen Verletzungen, Abrieb und Durchdringung durch Fremdkörper.
* Infektionskontrolle: Es verhindert, dass Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten in den Körper gelangen. Langerhans -Zellen, spezialisierte Immunzellen in der Haut, helfen Krankheitserreger und bekämpfen.
* Chemische Barriere: Die Hautoberfläche ist leicht sauer (pH von 4,5 bis 5,5), was das Wachstum vieler schädlicher Mikroorganismen hemmt. Es enthält auch antimikrobielle Peptide und andere chemische Abwehrkräfte.
* UV -Strahlungsschutz: Melanin, ein Pigment, das von Melanozyten in der Haut produziert wird, nimmt schädliche ultraviolette (UV) Strahlung aus der Sonne ab und schützt die zugrunde liegenden Gewebe vor Schäden, die zu Hautkrebs führen können.
* Dehydrationsprävention: Die äußere Schicht der Haut, die Epidermis, ist wasserdicht und verhindern, dass der Körper übermäßigem Wasserverlust aufrechterhalten wird.
2. Regulierung:
* Temperaturregulation:
* Schwitzen: Schweißdrüsen in der Haut erzeugen Schweiß, der von der Hautoberfläche verdampft und den Körper abkühlt.
* Blutgefäßkontrolle: Blutgefäße in der Haut verengen (Vasokonstriktion) bei kaltem Wetter, um den Wärmeverlust und die Ausdehnung (Vasodilatation) bei heißem Wetter zu verringern, um Wärme freizusetzen.
* Isolierung: Subkutanes Fett (Fett unter der Haut) sorgt für eine Isolierung und trägt dazu bei, Körperwärme zu halten.
3. Sensation:
* Berührung: Sensorische Rezeptoren in der Haut erkennen Berührung, Druck, Schwingung und Textur.
* Schmerz: Nozizeptoren in der Haut erkennen schmerzhafte Reize, die den Körper auf mögliche Schäden aufmerksam machen.
* Temperatur: Thermorezeptoren in der Haut erkennen heiße und kalte Temperaturen.
4. Synthese und Speicherung:
* Vitamin D -Synthese: Bei Sonnenlicht synthetisiert die Haut Vitamin D, was für die Kalziumabsorption und die Knochengesundheit wesentlich ist.
* Lipidspeicher: Die subkutane Schicht der Haut speichert Fett und liefert Energiereserven und Isolierung.
5. Ausscheidung:
* Schweiß: Schweißdrüsen geben kleine Mengen Wasser, Salze, Harnstoff und anderen Abfallprodukten aus.
6. Immunität:
* Immunüberwachung: Wie bereits erwähnt, überwachen Langerhans -Zellen und andere Immunzellen in der Haut ständig auf Krankheitserreger und initiieren Immunantworten.
7. Kommunikation und soziale Funktionen:
* Gesichtsausdrücke: Die Haut ermöglicht es uns, Emotionen durch Gesichtsausdrücke zu kommunizieren
* Physischer Kontakt: Die Haut spielt eine entscheidende Rolle bei der zwischenmenschlichen Kommunikation und Bindung durch körperliche Berührung
Zusammenfassend ist die Haut ein multifunktionales Organ, das uns schützt, unsere Körpertemperatur reguliert, unsere Umwelt erfasst, wichtige Nährstoffe synthetisiert, Abfall ausscheidet und eine Rolle in unserem Immunsystem und sozialen Wechselwirkungen spielt.