1. Vorbereitung:
* Haargesundheit: Beginnen Sie mit gesundem Haar. Stellen Sie sicher, dass Ihr Haar sauber, gut mit Feuchtigkeit versorgt und frei von Produktablagerungen ist. Ein klärendes Shampoo kann hilfreich sein.
* Haarlänge: Braids-to-Locs funktioniert am besten mit mindestens 10–15 cm Haarlänge. Bei kürzeren Haaren kann es schwierig sein, sie richtig zu fixieren.
* Abschied: Entscheiden Sie sich für Ihr Abschiedsmuster. Dies bestimmt die Größe und Platzierung Ihrer Dreadlocks. Zu den Optionen gehören:
* Quadratische/Ziegelverlegung: Ein häufiges und gut aussehendes Muster.
* Dreieckig: Bietet ein etwas anderes Aussehen und kann eine stärkere Basis schaffen.
* Freiform: Organischer und weniger gleichmäßig, was natürliche Trennungen ermöglicht.
* Tools: Sie benötigen:
* Rattenschwanzkamm oder ähnliches: Für präzises Abstechen.
* Gummibänder (optional): Zum Sichern der Enden der Zöpfe. Vermeiden Sie sehr kleine, enge Bänder, die zum Bruch führen können.
* Häkelnadel (optional): Zum Festigen loser Haare und zum Beschleunigen des Lockvorgangs (vorsichtig und vorsichtig anwenden, um eine Beschädigung Ihres Haares zu vermeiden).
* Dreadlock-Shampoo/Reiniger: Speziell für Dreadlocks entwickelt, um die Bildung von Rückständen zu vermeiden.
* Dreadlock-Haltespray/-gel (optional): Zum anfänglichen Fixieren der Zöpfe und zur Kontrolle von Frizz. Sparsam verwenden, um Ablagerungen zu vermeiden.
* Öl (optional): Natürliche Öle wie Kokosnuss-, Jojoba- oder jamaikanisches Rizinusöl spenden der Kopfhaut und den Locken Feuchtigkeit.
2. Flechten:
* Präzise Teile: Teilen Sie Ihr Haar nach dem von Ihnen gewählten Muster. Hier ist Genauigkeit wichtig für ein einheitliches Erscheinungsbild.
* Geflechtgröße: Die Größe Ihrer Zöpfe bestimmt die Dicke Ihrer Dreadlocks. Dickere Zöpfe ergeben dickere Dreadlocks.
* Flechttechnik: Flechten Sie jeden Abschnitt fest, aber nicht zu fest. Zu enge Zöpfe können vor allem an den Wurzeln zu Spannungen und Brüchen führen. Flechten Sie den Zopf bis zu den Haarspitzen.
* Die Enden sichern: Befestigen Sie die Enden der Zöpfe mit kleinen Gummibändern (optional) oder indem Sie sie einfach bis zur Spitze fest flechten.
3. Der Sperrvorgang (Vernachlässigung/Halbvernachlässigung):
* Geduld ist der Schlüssel: Der Sperrvorgang nimmt Zeit in Anspruch, oft mehrere Monate bis zu einem Jahr oder länger.
* Waschen: Waschen Sie Ihre Haare regelmäßig, aber nicht *zu* häufig (ein- oder zweimal pro Woche ist im Allgemeinen gut). Verwende ein rückstandsfreies Dreadlock-Shampoo. Konzentrieren Sie sich darauf, die Kopfhaut zu reinigen und das Shampoo über die Länge der Zöpfe laufen zu lassen.
* Trocknen: Trocknen Sie Ihre Zöpfe nach dem Waschen gründlich ab. Wenn sie feucht bleiben, kann dies zu Schimmelbildung und Geruch führen. Verwenden Sie ein Mikrofasertuch oder einen Haubentrockner.
* Wartung:
* Handflächenrollen (optional): Rollen Sie jeden Zopf vorsichtig mit der Handfläche zwischen Ihren Handflächen, um das Fixieren und Glätten zu fördern. Gehen Sie in der Anfangsphase sparsam damit um.
* Häkelnadel (optional – mit Vorsicht verwenden): Mit einer Häkelnadel können lose Haare zurück in den Zopf oder die Lok gezogen werden. Wenden Sie diese Methode sparsam und vorsichtig an, um eine Schädigung des Haares zu vermeiden. Zu viel Häkeln kann zum Bruch führen.
* Root-Wartung: Wenn Ihr Haar nachwächst, muss neues Wachstum in die Locken integriert werden. Dies kann durch Häkeln, Handrollen oder Ineinandergreifen des neuen Wachstums erfolgen.
* Trennung: Es ist wichtig, die Dreadlocks vorsichtig an den Wurzeln zu trennen, um zu verhindern, dass sie miteinander verschmelzen.
* Feuchtigkeitsspendend: Befeuchten Sie Ihre Kopfhaut und Ihre Haarwurzeln bei Bedarf leicht mit natürlichen Ölen.
* Abdeckung: Ziehen Sie in Betracht, beim Schlafen einen Schal oder eine Mütze aus Satin oder Seide zu tragen, um Frizz und Haarbruch zu vermeiden.
4. Verschiedene Techniken zur Förderung des Sperrens:
* Drehen/Rollen mit der Handfläche: Nachdem die Zöpfe einige Wochen lang getragen wurden, können Sie damit beginnen, sie vorsichtig zu drehen oder mit der Handfläche in die Richtung zu rollen, in die sie sich natürlich kräuseln. Dies trägt dazu bei, dass sich die Haare verflechten und eine Locke bilden.
* Häkelmethode (Fortgeschritten): Ziehen Sie lose Haare mit einer kleinen Häkelnadel zurück in den Zopf, wodurch ein dichteres und festeres Erscheinungsbild entsteht. Diese Methode kann den Schließvorgang beschleunigen, erfordert jedoch Geschick und Vorsicht. Übermäßiger Gebrauch kann zum Bruch führen.
* Verriegelung: Dabei wird das Ende des Zopfes mit einem Spezialwerkzeug oder dem Ende eines Rattenschwanzkamms durch die Wurzel gezogen. Dies ist eine aggressivere Methode und kann zu Spannungen führen. Es wird normalerweise zur Root-Wartung verwendet.
Dinge, die Sie beachten sollten:
* Haartyp: Verschiedene Haartypen haften unterschiedlich schnell und erfordern möglicherweise unterschiedliche Techniken. Gröberes Haar lässt sich im Allgemeinen schneller verriegeln als feines Haar.
* Dichtheit: Vermeiden Sie es, zu flechten oder Ihre Zöpfe zu eng zu halten, da dies zu Haarausfall (Traktionsalopezie) führen kann.
* Geduld: Das Wichtigste ist Geduld. Der Sperrvorgang erfordert Zeit und Engagement.
* Professionelle Hilfe: Ziehen Sie in Betracht, einen professionellen Arzt zu konsultieren, insbesondere wenn Sie mit dem Verfahren noch nicht vertraut sind. Sie können Ihnen Orientierung geben und Ihnen helfen, häufige Fehler zu vermeiden.
* Knospung: Während des Lockvorgangs werden Sie eine „Knospenbildung“ bemerken, d. h. das Haar beginnt anzuschwellen und innerhalb der Zöpfe Knoten zu bilden. Dies ist ein normaler und notwendiger Teil des Prozesses.
* Frizz: Frizz kommt häufig vor, besonders im Anfangsstadium. Sie können versuchen, es mit einem Dreadlock-Haltespray oder -Gel zu kontrollieren, aber verwenden Sie es sparsam, um Ablagerungen zu vermeiden. Genießen Sie die natürliche Textur Ihres Haares!
Vorteile von Braids-to-Locs:
* Einfach zu starten: In der Anfangsphase relativ einfach zu installieren und zu warten.
* Definierte Trennungen: Bietet ein klares und definiertes Trennmuster.
* Längenbeibehaltung: Kann dabei helfen, die Länge zu erhalten, da das Haar innerhalb der Zöpfe geschützt ist.
Nachteile von Braids-to-Locs:
* Sperrzeit: Es kann länger dauern, bis das Haar vollständig fixiert ist als bei anderen Methoden, da sich die Haare entwirren und in den Zöpfen verknoten müssen.
* Potenzial für Slippage: Vor allem im Anfangsstadium können sich die Zöpfe lösen.
* Flechtmuster bleibt erhalten: Das Zopfmuster kann manchmal auch dann sichtbar sein, wenn die Loks ausgereift sind.
Wichtiger Hinweis: Auch wenn das Verwandeln von Zöpfen in Dreadlocks eine beliebte Methode ist, ist es wichtig, geduldig zu sein und die Pflegeroutine konsequent einzuhalten. Das Verstehen Ihres Haartyps und die entsprechende Anpassung Ihrer Techniken wird den Erfolg Ihrer Locken erheblich beeinflussen. Zögern Sie nicht, sich von einem professionellen Arzt beraten zu lassen, wenn Sie sich bei irgendeinem Teil des Prozesses unsicher sind.