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Isolierende Körperhaare:Hauptmerkmale und ihre Wirkungsweise

Isolierendes Körperhaar, wie es bei Tieren vorkommt, die an kalte Umgebungen angepasst sind, besitzt mehrere Schlüsseleigenschaften, die zu seiner Fähigkeit beitragen, Wärme zu speichern und den Organismus warm zu halten:

1. Dichte:

* Hohe Dichte: Je mehr Haare pro Flächeneinheit vorhanden sind, desto mehr Luft wird eingeschlossen. Dies ist der wichtigste Faktor. Dichtes Fell bildet eine dicke Isolationsschicht.

2. Länge:

* Längere Länge: Dichte ist zwar das A und O, aber auch längere Haare helfen. Sie erhöhen die Gesamtdicke der Fellschicht und maximieren so die Menge der eingeschlossenen ruhenden Luft. Es gibt jedoch einen Kompromiss; Extrem langes Haar kann lästig werden und die Bewegung behindern.

3. Unterwolle und Deckhaare:

* Unterwolle: Eine dichte, kurze und oft feine Haarschicht, die der Haut am nächsten liegt. Diese Schicht dient in erster Linie dazu, Luft einzuschließen und den Großteil der Isolierung bereitzustellen. Stellen Sie es sich wie eine Fleecejacke vor, die unter einer Shell getragen wird.

* Schutzhaare: Längere, gröbere und oft wasserabweisende Haare, die über die Unterwolle hinausragen. Ihre Hauptfunktionen sind:

* Schutz: Sie schützen die Unterwolle vor Abrieb, Sonnenlicht und physischen Schäden.

* Wasserabweisung: Von Talgdrüsen abgesonderte Öle bedecken die Deckhaare und machen sie hydrophob. Dadurch wird verhindert, dass Wasser in die Unterwolle eindringt, was deren Isolierung drastisch beeinträchtigen würde.

* Windwiderstand: Schutzhaare können dazu beitragen, den Wind abzulenken und ihn daran zu hindern, in die Unterwolle einzudringen und Wärme abzuleiten.

4. Lufteinfangfähigkeit:

* Crimp/Knick: Haarfasern mit einer welligen oder geknickten Struktur können Luft besser einschließen als glatte Haare. Die Kräuselung schafft mehr Platz und verhindert, dass die Haare zu eng zusammengepackt werden.

* Markstruktur: Die Medulla ist die innerste Schicht eines Haarschafts. Bei einigen isolierenden Haaren kann das Mark groß sein und luftgefüllte Räume enthalten, was die Isolierung weiter verbessert.

5. Pilomotorische Reaktion (Piloerektion):

* Erektor-Pili-Muskeln: Kleine Muskeln an der Basis jedes Haarfollikels, die sich zusammenziehen, um den Haarschaft senkrecht zur Haut anzuheben. Dieser „Gänsehauteffekt“ erhöht die Dicke der Isolierschicht, indem mehr Luftraum geschaffen wird. Während dies beim Menschen auftritt, ist es bei Tieren mit dichterem Fell weitaus wirksamer.

6. Farbe:

* Dunkle Farben: Dunklere Haare absorbieren mehr Sonnenstrahlung und wandeln sie in Wärme um. Dies kann in sonnigen, kalten Umgebungen von Vorteil sein. Allerdings können dunkle Farben bei warmem Wetter auch zu einer Überhitzung führen.

* Weiße Farben: Weißes Fell kann in verschneiten Umgebungen als Tarnung dienen. Interessanterweise sind die Haare selbst oft durchsichtig; Das weiße Erscheinungsbild entsteht durch die luftgefüllten Räume innerhalb der Haarstruktur, die das Licht streuen. Diese Streuung kann auch beim UV-Schutz helfen.

7. Hohle Haare:

* Einige Tiere wie Karibus haben Haare mit einem luftgefüllten Kern entwickelt. Dadurch werden die Haare heller und ihr Isolationswert erhöht sich deutlich.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das am besten isolierende Körperhaar durch eine hohe Dichte an feinen, gekräuselten Haaren in der Unterwolle gekennzeichnet ist, die von wasserabweisenden Deckhaaren bedeckt sind, und durch die Fähigkeit, es anzuheben, um die eingeschlossene Luftschicht zu vergrößern.