Frauenfrisuren:
* lang und fließend (frühe Renaissance): Anfänglich wurde langes, loses Haar als Zeichen von Schönheit und Jugend angesehen. Es wurde oft mit sanften Wellen oder Locken gestaltet. Manchmal wurden Haare einfach in der Mitte getrennt und auf natürliche Weise fallen.
* geflochten und festgehalten: Im Laufe der Renaissance wurden Frisuren strukturierter. Zöpfe waren häufig und oft in aufwändige Hochsteckfrisuren einbezogen. Das Haar wurde häufig mit Bändern, Juwelen und Haarnätern festgehalten und gesichert (bekannt als cakuls oder caps ).
* Stirnformung: Eine sehr hohe Stirn wurde als modisch angesehen. Frauen würden ihren Haarlinien oft zupfen oder rasieren, um diesen Look zu erzielen.
* Haarfarbe: Blondes oder rötlich-blondes Haar wurde besonders in Italien hoch geschätzt. Frauen verwendeten verschiedene Methoden, um ihr Haar zu erleichtern, einschließlich Sonnenbaden und Verwendung von Bleichmitteln.
* der Balzo: Eine gepolsterte Rolle, die um den Kopf getragen wird und oft mit Stoff oder Juwelen bedeckt ist. Beliebt in Italien.
* Die Ferronière: Eine dünne Kette oder Schnur, die über der Stirn getragen wird, oft mit einem Juwel oder Anhänger in der Mitte.
* Haarnetze und Caculs: Dies waren dekorative Haarbedeckungen, die oft aus Seiden- oder Goldfaden bestanden und mit Perlen und Juwelen verziert waren. Sie halfen, die Haare einzudämmen und die allgemeine Eleganz des Stils zu erweitern.
* französische Haube (englische Renaissance): Ein halbmondförmiger Kopfschmuck, der weiter auf dem Kopf getragen wurde und die Vorderseite des Haares enthüllt. Dies war ein beliebter Stil während der Regierungszeit Heinrichs VIII.
* Giebelhaube (englische Renaissance): Ein architektonischerer und geometrischer Kopfschmuck, der oft von älteren Frauen getragen wird.
* Haarstücke und Perücken: Als Frisuren komplexer wurden, wurden manchmal Haarstücke und Perücken verwendet, um Volumen und Länge zu verleihen.
* Perlen und Juwelen: Perlen waren eine Lieblingsschmuck, oft in das Haar eingewebt oder an Haarnätern befestigt. Juwelen, Bänder und Federn wurden auch verwendet, um Frisuren zu verschönern.
Frisuren für Männer:
* kurz bis mittlere Länge: Männer trugen im Allgemeinen ihre Haare kürzer als Frauen. Die Länge variierte, aber sie wurde normalerweise in die Ohren oder etwas länger geschnitten.
* Bobs und Pageboys: Frühe Renaissance sah längere Bögen. Pageboy -Stile mit den an den Enden gedrehten Haaren waren ebenfalls modisch.
* Bärte und Schnurrbärte: Gesichtshaar war ein bedeutender Teil der männlichen Mode. Bärte wurden oft beschnitten und gestylt und reichten von kurz und ordentlich gepflegt bis lang und aufwendig. Schnurrbärte waren ebenfalls häufig und konnten zusammengerollt oder gewachst werden.
* Die Schüssel Schnitt: Obwohl es nicht immer als "stilvoll" angesehen wurde, war eine einfache Schüssel -Schnitt für viele Männer eine praktische Option, insbesondere für die unter niedrigeren sozialen Klassen.
* Hüte und Kappen: Männer trugen häufig Hüte und Mützen, die ihre Frisuren beeinflussten. Baskenmütze, Hauben und gefiederte Hüte waren beliebt. Hüte könnten schöpfert werden.
* länger auf der Rückseite (später Renaissance): In Richtung der späteren Renaissance begannen einige Männer, ihre Haare länger im Rücken zu tragen, manchmal zusammengerollt oder umgeht.
* Haarpulver (spät Renaissance - gegen Ende des Zeitraums): Als die Renaissance in die Barockzeit überging, wurde die Verwendung von Haarpulver, insbesondere in Frankreich, häufiger.
wichtige Überlegungen:
* Soziale Klasse: Je ausgefeilter und verziert eine Frisur, desto höher ist der soziale Status des Trägers.
* Regionale Unterschiede: Die Frisuren variierten von Region zu Region signifikant. Die italienischen Renaissance -Stile unterschieden sich beispielsweise von denen in England oder Frankreich.
* Mode ändern: Die Frisuren entwickelten sich während der gesamten Renaissance -Zeit, sodass Stile, die in den frühen 1400er Jahren beliebt waren, oft ganz anders als die Ende des 1500er Jahre.
* königlicher Einfluss: Königliche Figuren und ihre Gerichte setzen oft die Trends für Frisuren und Mode. Zum Beispiel hatte Königin Elizabeth I. von England während ihrer Regierungszeit ein großer Einfluss auf die englische Mode.
Um ein besseres visuelles Verständnis zu erhalten, suchen Sie nach Porträts aus der Renaissance -Zeit von Künstlern wie Leonardo da Vinci, Raphael, Tizian, Holbein und Jan Van Eyck. Sie bieten hervorragende Darstellungen der Frisuren und der Kopfbedeckung der Zeit.