Hier ist eine Aufschlüsselung:
* Nicht-Aceton-Entferner-Inhaltsstoffe: Enthält typischerweise Lösungsmittel wie Ethylacetat, Butylacetat oder Isopropylalkohol. Diese Lösungsmittel sind zwar weniger aggressiv als Aceton, können aber dennoch den Klarlack und/oder den Lack selbst aufweichen, stumpf machen oder auflösen, insbesondere bei längerem Kontakt oder Reiben.
* Zusammensetzung des Autolacks: Autolack besteht aus mehreren Schichten, darunter einem Klarlack, der für Glanz und Schutz sorgt. Lösungsmittel können die Integrität dieser Schichten beeinträchtigen.
Die Wahrscheinlichkeit eines Schadens hängt ab von:
* Art des Autolacks: Manche Farben sind widerstandsfähiger als andere.
* Kontaktzeit: Je länger der Entferner mit dem Lack in Berührung kommt, desto größer ist die Gefahr einer Beschädigung.
* Druck: Durch Reiben oder Schrubben erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Lack zerkratzt oder entfernt wird.
Zusammenfassung:
Während es bei acetonfreien Entfernern weniger wahrscheinlich ist, dass sie den Autolack sofort entfernen, wie bei Aceton, ist es dennoch wahrscheinlich, dass sie den Klarlack und/oder den Lack beschädigen oder stumpf machen.
Empfehlung:
* Vermeiden Sie die Verwendung von acetonfreiem Nagellackentferner auf dem Autolack.
* Wenn Sie es unbedingt verwenden müssen:
* Testen Sie zunächst eine sehr kleine, unauffällige Stelle.
* Gehen Sie sparsam damit um.
* Nicht kräftig reiben.
* Spülen Sie den Bereich sofort nach der Anwendung gründlich mit Wasser ab.
* Anschließend Autowaschseife und Wasser auftragen.
* Tragen Sie Wachs oder Versiegelung auf, um den Bereich zu schützen.
* Bessere Alternativen: Verwenden Sie automobilspezifische Produkte, die zum Entfernen von Flecken, Teer oder anderen Verunreinigungen vom Autolack entwickelt wurden. Diese sind so formuliert, dass sie für Automobillacke sicher sind.
Wenn Schäden auftreten, müssen Sie den Bereich möglicherweise professionell polieren oder neu streichen.