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Nagelpilzinfektionen:Behandlungsmöglichkeiten und was hilft

Nagelpilzinfektionen, auch Onychomykose genannt, sind bekanntermaßen schwer zu behandeln. Was für eine Person am besten funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für eine andere Person und erfordert oft eine Kombination verschiedener Ansätze. Es ist wichtig, einen Arzt (Podologen oder Dermatologen) aufzusuchen, um eine Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan zu erhalten. Sie können den Pilz richtig identifizieren und die Schwere der Infektion einschätzen.

Hier finden Sie eine Aufschlüsselung gängiger Behandlungsoptionen sowie deren Vor- und Nachteile:

1. Topische Antimykotika:

* Wie sie funktionieren: Direkt auf den Nagel und die umgebende Haut auftragen.

* Beispiele:

* Terbinafin (Lamisil): Erhältlich als Nagellack.

* Ciclopirox (Penlac): Ein medizinischer Nagellack.

* Efinaconazol (Jublia): Eine aktuelle Lösung.

* Tavaborol (Kerydin): Eine aktuelle Lösung.

* Vorteile:

* Weniger Nebenwirkungen im Vergleich zu oralen Medikamenten.

* Kann eine gute Option bei leichten bis mittelschweren Infektionen sein.

* Nachteile:

* Es kann lange dauern (Monate bis ein Jahr), bis Ergebnisse sichtbar werden.

* Geringere Erfolgsquote im Vergleich zu oralen Medikamenten, insbesondere bei schweren Infektionen oder Infektionen der Nagelmatrix (Nagelbasis).

* Erfordert eine konsequente Anwendung.

* Eventuell ist das Feilen der Nägel erforderlich, damit das Medikament besser eindringen kann.

* Wirksamkeit: Neuere topische Behandlungen wie Efinaconazol und Tavaborol haben im Vergleich zu älteren Optionen eine bessere Penetration und höhere Erfolgsraten gezeigt.

2. Orale Antimykotika:

* Wie sie funktionieren: Wird oral eingenommen und wirkt systemisch, indem es über den Blutkreislauf zum Nagel gelangt.

* Beispiele:

* Terbinafin (Lamisil): Das häufigste orale Medikament.

* Itraconazol (Sporanox): Eine weitere häufig verwendete Option.

* Fluconazol (Diflucan): Weniger häufig verwendet.

* Vorteile:

* Höhere Erfolgsquote im Vergleich zu topischen Medikamenten, insbesondere bei schweren Infektionen.

* Kürzere Behandlungsdauer im Vergleich zu topischen Behandlungen (wenn auch immer noch mehrere Monate).

* Nachteile:

* Mögliche Nebenwirkungen, einschließlich Leberschäden, Arzneimittelwechselwirkungen und Magen-Darm-Probleme. Erfordert eine Blutüberwachung für die Leberfunktion.

* Nicht für jeden geeignet (z. B. Menschen mit Lebererkrankungen oder bestimmten anderen Erkrankungen).

* Wirksamkeit: Wird allgemein als die wirksamste Behandlungsoption angesehen.

3. Lasertherapie:

* Wie es funktioniert: Verwendet fokussierte Laserenergie, um den Pilz zu erhitzen und abzutöten.

* Vorteile:

* Nicht-invasiv.

* Kann weniger Nebenwirkungen haben als orale Medikamente.

* Schnellere Behandlungszeit im Vergleich zu topischen oder oralen Medikamenten.

* Nachteile:

* Kann teuer sein und wird möglicherweise nicht von der Versicherung abgedeckt.

* Die Wirksamkeit kann variieren und möglicherweise sind mehrere Behandlungen erforderlich.

* Langzeitdaten zur Wirksamkeit sind noch begrenzt.

* Wirksamkeit: Vielversprechend, aber es sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die langfristige Wirksamkeit und optimale Behandlungsprotokolle zu bestimmen.

4. Nagelentfernung (chirurgisch oder chemisch):

* Wie es funktioniert: Der infizierte Nagel wird ganz oder teilweise entfernt, wodurch die direkte Anwendung topischer Medikamente auf dem Nagelbett möglich ist.

* Vorteile:

* Kann in schweren Fällen wirksam sein, in denen andere Behandlungen versagt haben.

* Ermöglicht eine schnellere Heilung und ein Nachwachsen eines gesunden Nagels.

* Nachteile:

* Kann schmerzhaft sein und eine örtliche Betäubung erfordern.

* Infektionsgefahr.

* Das Nachwachsen der Nägel kann lange dauern (mehrere Monate bis zu einem Jahr).

* Wirksamkeit: Reserviert für schwere oder refraktäre Fälle.

5. Hausmittel (oft als Zusatzbehandlungen verwendet):

* Essigbad: Verdünnter Essig (Essigsäure) kann helfen, das Pilzwachstum zu hemmen.

* Teebaumöl: Hat antimykotische Eigenschaften. Topisch auftragen.

* Vicks VapoRub: Anekdotische Hinweise deuten darauf hin, dass es hilfreich sein könnte. Topisch auftragen.

* Harnstoffcreme: Kann dazu beitragen, den Nagel weicher zu machen und die Penetration topischer Medikamente zu verbessern.

Wichtige Überlegungen:

* Diagnose: Eine richtige Diagnose ist entscheidend. Ein Arzt kann einen Nagelschnitt nehmen und ihn an ein Labor schicken, um den spezifischen Pilz zu identifizieren, der die Infektion verursacht. Dies hilft dabei, die am besten geeignete Behandlung zu bestimmen.

* Schweregrad: Die Schwere der Infektion beeinflusst den Behandlungsplan. Leichte Infektionen können auf topische Behandlungen ansprechen, während schwere Infektionen möglicherweise orale Medikamente oder andere Eingriffe erfordern.

* Grundlegende Bedingungen: Bestimmte Grunderkrankungen wie Diabetes oder periphere Gefäßerkrankungen können die Behandlung von Nagelpilzinfektionen erschweren.

* Compliance: Die konsequente Einhaltung des Behandlungsplans ist für den Erfolg von entscheidender Bedeutung. Dazu gehört die Anwendung topischer Medikamente nach Anweisung und die Einnahme oraler Medikamente nach Anweisung.

* Prävention:

* Nägel kurz und trocken halten.

* Tragen Sie atmungsaktive Schuhe.

* Vermeiden Sie es, an öffentlichen Orten (z. B. Umkleidekabinen, Schwimmbädern) barfuß zu gehen.

* Geben Sie keine Nagelknipser oder Feilen weiter.

* Desinfizieren Sie Nagelknipser und Feilen regelmäßig.

* Tragen Sie Socken, die Feuchtigkeit absorbieren.

* Erwägen Sie die Verwendung von antimykotischem Puder in Schuhen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die „beste“ Behandlung eines Nagelpilzes von individuellen Faktoren abhängt. Für eine genaue Diagnose und personalisierte Behandlungsempfehlungen ist die Konsultation eines Arztes von größter Bedeutung. Sie können die Schwere der Infektion, Ihren allgemeinen Gesundheitszustand und Ihre Vorlieben berücksichtigen, um den für Sie effektivsten und sichersten Ansatz zu ermitteln. Führen Sie keine Selbstbehandlung ohne Rücksprache mit einem Arzt durch, da eine unsachgemäße Behandlung zu einer Verschlimmerung der Infektion und möglichen Komplikationen führen kann.