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Nagelverletzung am Bau:Erste Hilfe und was zu tun ist

Eine Verletzung durch einen Konstruktionsnagel kann schwerwiegend sein, da die Gefahr einer Infektion, einschließlich Tetanus, besteht. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, was zu tun ist:

1. Sofortige Erste Hilfe:

* Entfernen Sie den Nagel (falls sicher): Wenn sich der Nagel leicht entfernen lässt und nicht tief eingedrungen zu sein scheint oder starke Blutungen verursacht, ziehen Sie ihn vorsichtig heraus. Nicht Versuchen Sie, einen großen, tief verwurzelten Nagel zu entfernen, da dies zu größeren Schäden führen könnte. Überlassen Sie das den medizinischen Fachkräften.

* Blutungen kontrollieren: Üben Sie mit einem sauberen Tuch oder Verband direkten Druck auf die Wunde aus. Wenn möglich, den verletzten Bereich hochlagern. Üben Sie weiterhin Druck aus, bis die Blutung aufhört.

* Reinigen Sie die Wunde: Sobald die Blutung aufhört (oder langsamer wird, um sichtbar zu sein), reinigen Sie die Wunde gründlich mit Wasser und Seife. Seien Sie vorsichtig, aber achten Sie darauf, dass Sie jeglichen Schmutz und Ablagerungen entfernen.

* Gründlich ausspülen: Spülen Sie die Wunde einige Minuten lang gut mit sauberem, fließendem Wasser aus.

2. Beurteilen Sie den Schweregrad und suchen Sie einen Arzt auf:

Du solltest Suchen Sie einen Arzt auf, wenn:

* Der Nagel ist tief eingebettet oder Sie können ihn nicht leicht entfernen.

* Es kommt zu übermäßigen Blutungen, die durch direkten Druck nicht gestillt werden können.

* Die Wunde ist groß, tief oder gezackt.

* Sie sehen Anzeichen einer Infektion: zunehmender Schmerz, Rötung, Schwellung, Eiter oder Ausfluss, Fieber, rote Streifen, die von der Wunde ausgehen, geschwollene Lymphknoten in der Nähe der Verletzung.

* Sie sind sich über Ihren Tetanus-Impfstatus nicht sicher.

* Der Nagel war rostig oder schmutzig.

* Die Verletzung befindet sich in der Nähe eines Gelenks oder eines empfindlichen Bereichs (z. B. Auge, Gesicht, Genitalien).

* Sie haben gesundheitliche Vorerkrankungen B. Diabetes oder ein geschwächtes Immunsystem, da diese das Risiko von Infektionen und Komplikationen erhöhen können.

* Sie verspüren Taubheitsgefühl oder Kribbeln in der Nähe der Wunde, was auf eine Nervenschädigung hinweisen könnte.

3. Medizinische Versorgung:

Wenn Sie einen Arzt oder eine Notaufnahme aufsuchen, werden diese Folgendes tun:

* Untersuchen Sie die Wunde: Sie beurteilen die Tiefe, Lage und das Aussehen der Wunde.

* Reinigen und spülen Sie die Wunde: Möglicherweise wird die Wunde gründlicher gereinigt, möglicherweise mit einer sterilen Lösung.

* Tetanus-Booster: Sie überprüfen Ihren Tetanus-Impfstatus. Wenn Sie in den letzten 5 bis 10 Jahren keine Tetanus-Auffrischimpfung erhalten haben (oder unsicher sind), werden Sie wahrscheinlich eine erhalten. Wenn Sie noch nie geimpft wurden, benötigen Sie möglicherweise zusätzlich zur Impfung eine Tetanus-Immunglobulin-Injektion.

* Antibiotika: Wenn das Risiko einer Infektion besteht oder bereits eine Infektion vorliegt, können orale oder topische Antibiotika verschrieben werden.

* Wundverschluss: Je nach Größe und Lage der Wunde wird diese mit Nähten, Klammern oder Klebestreifen verschlossen.

* Schmerzbehandlung: Sie können rezeptfreie oder verschreibungspflichtige Schmerzmittel empfehlen.

* Folgeanweisungen: Sie geben Anweisungen, wie Sie die Wunde zu Hause pflegen und wann Sie zu einem Nachsorgetermin zurückkehren sollten.

4. Nachsorge:

* Befolgen Sie die Anweisungen des Arztes: Befolgen Sie sorgfältig alle Anweisungen Ihres Arztes bezüglich Wundversorgung, Medikamenteneinnahme und Nachsorgeterminen.

* Halten Sie die Wunde sauber und trocken: Reinigen Sie die Wunde ein- bis zweimal täglich oder nach Anweisung Ihres Arztes vorsichtig mit Wasser und Seife. Tupfen Sie es mit einem sauberen Handtuch trocken.

* Antibiotische Salbe auftragen (falls empfohlen): Tragen Sie auf Anweisung Ihres Arztes eine dünne Schicht antibiotischer Salbe auf.

* Die Wunde bedecken: Decken Sie die Wunde mit einem sauberen Verband ab, um sie vor Schmutz und Reizungen zu schützen. Wechseln Sie den Verband täglich oder öfter, wenn er nass oder verschmutzt ist.

* Achten Sie auf Anzeichen einer Infektion: Überwachen Sie die Wunde auf Anzeichen einer Infektion, wie z. B. zunehmende Schmerzen, Rötung, Schwellung, Eiter oder Ausfluss, Fieber oder von der Wunde ausgehende rote Streifen. Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.

* Erhöhen Sie den verletzten Bereich (falls möglich): Dies kann helfen, Schwellungen zu reduzieren.

* Schonen Sie den verletzten Bereich aus: Vermeiden Sie eine übermäßige Belastung des verletzten Bereichs, insbesondere in den frühen Phasen der Heilung.

Wichtige Überlegungen:

* Tetanus ist ernst: Tetanus ist eine potenziell tödliche Infektion, die durch Bakterien verursacht wird, die in Erde, Staub und Mist vorkommen. Diese Bakterien können durch Hautbrüche, beispielsweise Stichwunden, in den Körper gelangen. Eine Impfung ist der beste Schutz.

* Dokumentieren Sie den Vorfall (falls zutreffend): Wenn sich die Verletzung auf einer Baustelle oder am Arbeitsplatz ereignet hat, dokumentieren Sie den Vorfall und melden Sie ihn Ihrem Vorgesetzten.

* Ignorieren Sie den Schmerz nicht: Schmerz ist ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Wenn Sie starke Schmerzen verspüren, zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen.

Haftungsausschluss: Diese Informationen dienen nur der allgemeinen Orientierung und sollten nicht als medizinischer Rat betrachtet werden. Lassen Sie sich bei medizinischen Problemen oder Verletzungen immer von einem qualifizierten Arzt beraten.