* Unrealistische Schönheitsstandards: Schönheitswettbewerbe fördern oft ein sehr enges und spezifisches Schönheitsideal – oft werden Schlankheit, bestimmte Körperproportionen und bestimmte körperliche Merkmale betont. Dies kann dazu führen, dass Einzelpersonen glauben, dass sie diese Standards einhalten müssen, um als attraktiv oder wertvoll zu gelten, was oft unerreichbar und ungesund ist.
* Objektivierung: Bei diesen Wettbewerben geht es oft stark um das äußere Erscheinungsbild, wodurch Einzelpersonen zu Objekten der Bewertung und Beurteilung werden. Diese Objektivierung kann dazu führen, dass Teilnehmer und Zuschauer die Vorstellung verinnerlichen, dass ihr Wert in erster Linie auf ihrem Aussehen beruht.
* Sozialer Vergleich: Das Ansehen von Schönheitswettbewerben kann zu sozialen Vergleichen führen, bei denen Einzelpersonen sich mit den Teilnehmern vergleichen. Dies kann zu Gefühlen der Unzulänglichkeit, eines geringen Selbstwertgefühls und einer Unzufriedenheit mit dem Körper führen, insbesondere wenn der Einzelne den Eindruck hat, dass er die dargelegten idealisierten Standards nicht erfüllt.
* Konformitätsdruck: Schönheitswettbewerbe können Druck erzeugen, sich an gesellschaftliche Schönheitsnormen anzupassen, was besonders schädlich für Personen sein kann, die diesen Normen nicht entsprechen. Dieser Druck kann zu Angstzuständen, Depressionen und Essstörungen führen, wenn der Einzelne danach strebt, ein oft unerreichbares Ideal zu erreichen.
* Auswirkungen auf die Teilnehmer: Die Teilnehmer selbst können einem starken Druck ausgesetzt sein, ein bestimmtes Aussehen beizubehalten, was zu ungesunder Ernährung, übermäßiger Bewegung und sogar Schönheitsoperationen führen kann. Die ständige Prüfung und Beurteilung kann auch ihr Selbstwertgefühl und ihre geistige Gesundheit beeinträchtigen.