Hier ist der Grund:
* Kosmetische Spiegel sind typischerweise konkave Spiegel. Konkave Spiegel können je nach Abstand des Objekts (Gesicht des Mädchens) vom Spiegel sowohl reale als auch virtuelle Bilder produzieren.
* Wenn ein Objekt sehr nahe an einem konkaven Spiegel platziert ist (näher als die Brennweite), ist das Bild:
* virtuell: Lichtstrahlen konvergieren eigentlich nicht, um das Bild zu bilden. Stattdessen empfinden unser Gehirn die Strahlen als aus einem Punkt hinter dem Spiegel.
* aufrecht: Das Bild ist nicht umgekehrt.
* vergrößert: Das Bild erscheint größer als das tatsächliche Objekt.
Da ein Mädchen, das einen kosmetischen Spiegel verwendet, nahe am Spiegel liegt und ein vergrößertes, aufrechtes Bild sieht, muss es ein virtuelles Bild sein.